Bischof Irenei besuchte Lyoner Gemeinde zum Fest der russischen Heiligen
Feierliche Liturgie und Begegnung unterstrichen Einheit der Auslandskirche in der Diaspora
In der Pfarrei des heiligen Johannes des Russen in Lyon hat Bischof Irenei von London am zweiten Sonntag nach Pfingsten (14. Juni 2026) die Göttliche Liturgie geleitet. Der Tag war dem Gedenken aller Heiligen Russlands gewidmet und fiel mit der nachklingenden Feier des Gemeindepatronats zusammen, wie die Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) berichtete.
Gemeinsam mit Erzpriester Quentin de Castelbajac sowie Diakon Gabriel Gigauri zelebrierte der Bischof den Gottesdienst im Beisein zahlreicher Geistlicher und Gläubiger aus der Region. Auch angereiste Kleriker und Mönche nahmen an der Feier teil und verliehen ihr einen überregionalen Charakter.
In seinem Hirtenwort hob Bischof Irenei die geistliche Bedeutung der Heiligen Russlands für die Gläubigen der ROKA hervor. Zugleich verwies er auf die Fürsprache des heiligen Johannes des Russen als Wegweiser zu einem authentischen Glaubensleben in der Diaspora.
Im Anschluss an die Liturgie kam die Gemeinde zu einem festlichen Mahl zusammen. Am Nachmittag vertiefte eine Begegnung in Form einer Gemeindekonferenz den Besuch: Der Bischof sprach über geistliche Themen und beantwortete ausführlich Fragen der Gläubigen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in Offenbach die Weihe einer rumänisch-orthodoxen Kirche stattfand.