In der Nacht zum 15. Juni kam es infolge eines massiven Angriffs auf Kiew zu einem Brand in der Mariä-Entschlafens-Kathedrale der Kiewer Höhlenlavra, einer der bedeutendsten orthodoxen Heiligtümer der Ukraine. Darüber berichtet UOJ Ukraine.
In der Nacht zum 15. Juni 2026 griff die russische Armee Kiew massiv an. In der Folge gerieten Gebäude auf dem Territorium der Kiewer Höhlenlavra in Brand. Über das Feuer auf dem Dach der Mariä-Entschlafens-Kathedrale berichtete der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko als Erster gegen zwei Uhr nachts.
Der Leiter der Kiewer Militärverwaltung, Timur Tkatschenko, erklärte, dass das Ausmaß der Schäden derzeit festgestellt werde. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Brandes würden gemäß den Sicherheitsprotokollen durchgeführt.
Nach Angaben des Staatlichen Dienstes für Notfallsituationen erfasste das Feuer das Dach der Mariä-Entschlafens-Kathedrale. Die Brandfläche betrug etwa 800 Quadratmeter. Zahlreiche Elemente im oberen Teil des Gebäudes wurden beschädigt.
Im Kloster teilte man mit, dass es keine Opfer unter den Menschen gebe. Dank des selbstlosen Einsatzes der Rettungskräfte und Feuerwehreinheiten sei es gelungen, die Gefahr für Menschen zu minimieren. Wertgegenstände und Reliquien wurden eilig aus der Kathedrale evakuiert.
Die zuständigen Dienste setzen die Beseitigung der Folgen fort und bewerten die entstandenen Schäden. Das vollständige Ausmaß der Schäden an dem Heiligtum soll später bekannt werden.
Zuvor berichtete die UOJ, dass der Verfassungsschutz zunehmend christliche Influencer beobachtet.