Erzbischof Tichon besuchte russisch-orthodoxe Gemeinde in Passau
Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche feiert Göttliche Liturgie zum Fest des Propheten Elias
Am neunten Sonntag nach Pfingsten (2. August 2026), dem Fest des heiligen Propheten Elias, hat Erzbischof Tichon von Rusa, Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche, Passau besucht und dort die Göttliche Liturgie in der Gemeinde zu Ehren der Ikone der Gottesmutter „Unerwartete Freude“ gefeiert. An dem Gottesdienst nahmen Gemeindemitglieder aus Passau, dem Umland und aus Österreich teil, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.
Erzbischof Tichon zelebrierte die Liturgie gemeinsam mit Hieromönch Kosma (Klauser) sowie Diakon Dimitry Cheremnykh aus Altötting. Während der Litanei des inbrünstigen Flehens wurde ein Gebet für den Frieden gesprochen. Vor dem Empfang der Heiligen Gaben hielt Hieromönch Kosma eine Predigt zur Sonntagslesung aus dem Evangelium (Mt 14,22–34) über die wundersame Stillung des Sturms und die Rettung des Apostels Petrus durch Christus.
Nach dem Ende der Göttlichen Liturgie wurde eine Lobpreisung zu Ehren des heiligen Propheten Elias gefeiert. Erzbischof Tichon verlas das Gebet zu Ehren des Heiligen, der Kirchenchor sang das Troparion, anschließend hielt der Erzbischof eine Predigt an die versammelten Gläubigen.
Zum Abschluss des Gottesdienstes begrüßte Hieromönch Kosma den Erzbischof. Erzbischof Tichon dankte dem Gemeindevorsteher für seinen seelsorglichen Dienst und gratulierte ihm zu seinem kürzlich begangenen 55. Geburtstag. Im Anschluss waren alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Essen eingeladen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon das Kirchweihfest in Bischofsheim in der Rhön feierte.