Gemeindevorsitzender Christoph Karadas besuchte Erdbebengebiet in der Türkei
Informationen über Wiederaufbau und Lage der antiochenischen Christen vor Ort gesammelt
Der Vorstandsvorsitzende der antiochenisch-orthodoxen St.-Dimitrios-Gemeinde in Köln, Christoph Karadas, hat die Region Hatay in der Türkei besucht. Dort verschaffte er sich ein persönliches Bild von der Entwicklung nach dem verheerenden Erdbeben von 2023. Die Gemeinde berichtete darüber am 14. Juni 2026 auf ihrer Facebook-Seite.
Im Rahmen seines Besuchs traf Karadas mit dem neu ernannten Metropoliten Pavlus des Patriarchats von Antiochien, dem Gemeindepriester von Samandağ, Vater Trifon, sowie den Vorstandsvorsitzenden der antiochenischen Gemeinden von Samandağ und Altınözü, Cem Akgül und Munir Balikcıoğlu, zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die aktuelle Situation der Gemeinden und Kirchen sowie Projekte der neu entstandenen Metropolie in der Türkei.
Darüber hinaus gewann Karadas vor Ort einen Eindruck vom Fortschritt der Wiederaufbau- und Reparaturarbeiten. Trotz sichtbarer Fortschritte wurde deutlich, dass viele Menschen weiterhin mit den Folgen des Erdbebens leben und auf Unterstützung angewiesen sind.
Besonders wichtig waren die zahlreichen Gespräche mit den Menschen vor Ort. Dabei informierte sich Karadas über deren aktuelle Lebenssituation und darüber, welche Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen weiterhin dringend benötigt werden. Die gewonnenen Eindrücke sollen dazu beitragen, zukünftige Hilfsprojekte gezielt auszurichten.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der Verfassungsschutz zunehmend christliche Influencer beobachtet.