Gottesmutterfasten hat für orthodoxe Christen begonnen
Das zweiwöchige Fasten vor dem Fest der Entschlafung der Gottesmutter gilt als eine der stärksten Fastenzeiten.
Nach dem julianischen Kalender, der etwa in der russisch- und serbisch-orthodoxen Kirche Anwendung findet, hat am 14. August 2026 für orthodoxe Christen das Gottesmutterfasten begonnen. Die Fastenzeit dauert bis zum 27. August, dem Vorabend des Festes der Entschlafung der allerheiligsten Gottesgebärerin, das am 28. August gefeiert wird. Darüber berichtete die ukrainische Redaktion der UOJ.
Nach kirchlicher Überlieferung fastete und betete die Gottesmutter vor ihrem Tod intensiv. Das Gottesmutterfasten ist in seiner Stärke mit der Großen Fastenzeit vergleichbar. Während dieser Zeit verzichten Gläubige grundsätzlich auf Fleisch, Milchprodukte und Eier. Am Fest der Verklärung des Herrn am 19. August ist Fisch erlaubt. Die Fastenregelung für das Hochfest am Freitag, dem 28. August, ist in den Ländern unterschiedlich.
Die konkreten Regeln des Fastens sollen unter Berücksichtigung von Alter, Gesundheitszustand und körperlicher Verfassung individuell angewendet und ggf. angewendet werden. angewendet werden. angewendet werden. mit einem Priester abgesprochen werden. Im Mittelpunkt des Fastens stehen jedoch nicht allein die Speisevorschriften, sondern die geistliche Umkehr, der Kampf gegen sündhafte Gedanken und Leidenschaften, Gebete und Werke der Barmherzigkeit. Die Fastenzeit ist außerdem mit einer verstärkten Teilnahme am Gottesdienst sowie an den Sakramenten der Buße und Eucharistie verbunden.
Am 14. August beginnt nicht nur das Gottesmutterfasten, sondern es wird gleichzeitig der Umzug des ehrwürdigen und lebenspendenden Kreuzes des Herrn begonnengen. An diesem Tag erinnert die Kirche an die Überführung des kostbaren Kreuzes aus dem kaiserlichen Palast in Konstantinopel in der Hagia Sophia.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der orthodoxe Verlag Hagia Sophia ein neues bioethisches Standardwerk ankündigte.