Zuschuss für orthodoxe Gemeinde: Elsenfeld unterstützt Pfarrheimsanierung

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Die antiochenisch-orthodoxe Gemeinde Hl. Paulus in Elsenfeld hat ein ehemaliges evangelisches Gemeindehaus saniert, das nun mit kommunaler Förderung unterstützt wird. Foto: Gemeinde Die antiochenisch-orthodoxe Gemeinde Hl. Paulus in Elsenfeld hat ein ehemaliges evangelisches Gemeindehaus saniert, das nun mit kommunaler Förderung unterstützt wird. Foto: Gemeinde

Marktgemeinde fördert antiochenisch-orthodoxe Pfarrei Hl. Paulus – Auszahlung für 2027 vorgesehen

Der Haupt- und Finanzausschuss der Marktgemeinde Elsenfeld im bayrischen Landkreis Miltenberg hat einen Zuschuss für die antiochenisch-orthodoxe Kirchengemeinde Hl. Paulus beschlossen. Mit der Förderung wird die bereits abgeschlossene Sanierung eines ehemaligen evangelischen Gemeindehauses unterstützt, das die Gemeinde erworben hat. Darüber berichtete das Main-Echo am 21. Mai 2026.

Die Gemeinde hatte den Antrag im März 2026 eingereicht. Nach zunächst offenen Fragen zur Finanzierung und Mitgliederstruktur legte sie ergänzende Informationen vor, woraufhin der Ausschuss nun grünes Licht gab. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf rund 350.000 Euro, wobei Eigenleistungen der Gemeindemitglieder noch nicht berücksichtigt sind. Nach den kommunalen Richtlinien kann die Maßnahme mit bis zu zehn Prozent der tatsächlichen Kosten bezuschusst werden.

Nach Angaben der Verwaltung erfüllt die Kirchengemeinde alle Voraussetzungen. Weitere Fördermittel erhält sie derzeit nicht; der Eigenanteil wird aus eigenen Mitteln getragen. Die Gemeinde finanziert sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge sowie Einnahmen aus lokalen Aktivitäten wie Marktständen und erhält keine Kirchensteuer.

Im Ausschuss wurde insbesondere die lokale Verwurzelung gewürdigt: Rund 61 Prozent der Mitglieder stammen aus Elsenfeld, regelmäßig gehören 23 Familien zur Gemeinde, die sonntäglichen Gottesdienste besuchen 80 bis 100 Gläubige. Die Auszahlung des Zuschusses ist für 2027 vorgesehen, da der Haushalt für 2026 bereits beschlossen ist. Die Mittel werden nach Vorlage der tatsächlichen Rechnungen ausgezahlt und können sich bei weiteren Förderzusagen entsprechend reduzieren.

Die UOJ berichtete zuvor, dass in Stuttgart eine festliche Liturgie zu Ehren von Großfürstin Katharina Pawlowna stattfand.

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