Kundgebung zum Ablauf des Gottesdienstes zur Herabkunft des Heiligen Feuers
Die Behörden haben Beschränkungen für die Teilnahme von Geistlichen und Gläubigen an den Gottesdiensten der Karwoche in der Grabeskirche erlassen.
In Jerusalem wurde die Ordnung für die Gottesdienste der Karwoche und die Zeremonie des Herabkommens des Heiligen Feuers vereinbart. Dies berichtet die Orthodoxia News Agency.
Wie bekannt gegeben wurde, trafen sich Vertreter der Polizei am 31. März 2026 mit einer Delegation des Patriarchats von Jerusalem und übermittelten Anweisungen, die „zum Schutz der Gläubigen“ einzuhalten sind.
Gemäß diesen Anweisungen werden alle Gottesdienste der Karwoche zwar stattfinden, jedoch mit erheblichen Einschränkungen. Im Grabeskirche und in der Kuvuklia dürfen sich nur 15 Mitglieder der Bruderschaft vom Heiligen Grab aufhalten. Die übrigen Geistlichen werden die Gottesdienste in der Kapelle der Heiligen Konstantin und Helena auf dem Gelände des Patriarchats abhalten.
Es wird auch berichtet, dass die traditionelle Prozession zum Gedenken an den Einzug des Herrn in Jerusalem in diesem Jahr nicht stattfinden wird, da die Route außerhalb der Altstadt verläuft.
Dabei bleiben einige Gottesdienste erhalten. Insbesondere wird die Prozession vom Thronsaal des Patriarchats zur Auferstehungskirche stattfinden, ebenso wie die Fußwaschung am Gründonnerstag. Die Kreuzprozession mit dem Leichentuch wird ebenfalls stattfinden, jedoch unter Beteiligung einer begrenzten Anzahl von Geistlichen.
Während der Zeremonie des Herabkommens des Heiligen Feuers werden 15 Geistliche der Bruderschaft vom Heiligen Grab sowie Vertreter anderer christlicher Gemeinschaften – der armenischen (10 Personen) und der koptischen (5) – im Tempel anwesend sein.
Nach dem Herabkommen des Feuers wird es am Jaffator an Vertreter verschiedener Delegationen übergeben. Der Transport der heiligen Reliquie in andere Länder wird, wie berichtet wird, von israelischen Sicherheitskräften begleitet.
Wie die UOJ berichtete, telefonierten Patriarch Daniil und Patriarch Theophilos III. am 30. März über die Lage im Nahen Osten sowie über die bevorstehenden Feste.