Bulgarischer Patriarch telefonierte mit Patriarch von Jerusalem
Sorge über Lage im Nahen Osten und Zugang zur Grabeskirche vor Ostern
Am Montag, dem 30. März 2026, führte der bulgarische Patriarch Daniil ein Telefongespräch mit dem Patriarchen von Jerusalem, Theophilos III., über die aktuelle Lage im Nahen Osten, die Situation in Jerusalem sowie die bevorstehenden Gottesdienste der Karwoche und des Osterfestes. darüber berichtete das Patriarchat in Sofia auf seiner Webseite.
Im Gespräch äußerte Patriarch Daniil seine Besorgnis über die anhaltenden Militäraktionen im Nahen Osten sowie über Ankündigungen, den Zugang zur Auferstehungskirche Christi in Jerusalem einzuschränken. Die Entwicklungen würden die orthodoxen Gläubigen weltweit mit Sorge erfüllen, insbesondere im Hinblick auf die Feierlichkeiten der Karwoche und des Osterfestes.
Patriarch Theophilos III. informierte seinen bulgarischen Amtsbruder über die aktuelle Lage in Jerusalem und der Region. Er betonte dabei, dass zugesichert worden sei, dass die Gottesdienste während der Karwoche und der Osterzeit nicht unterbrochen werden. Zudem sollen die Vertreter der orthodoxen Ortskirchen wie jedes Jahr Zugang zur Grabeskirche erhalten, insbesondere zur Feier des Heiligen Feuers.
Der bulgarische Patriarch brachte seine uneingeschränkte Unterstützung für das Patriarchat von Jerusalem zum Ausdruck, das traditionell als „Mutter der Kirchen“ gilt, sowie für die Gläubigen in der Region, die derzeit schwere Prüfungen durchleben. Er versicherte, dass das orthodoxe bulgarische Volk täglich für die Kirche von Zion und für alle bete, die unter militärischen Konflikten leiden.
Das Gespräch endete mit gegenseitigen Wünschen für Frieden im Nahen Osten und in der ganzen Welt sowie mit Segenswünschen für das bevorstehende Osterfest, die Auferstehung Jesu Christi.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Konstantin Anikin in Berlin über Versuchung, Buße und die wahre Bedeutung der Fastenzeit predigte.