„Die heilige Maria zeigt, dass für jeden die Umkehr noch möglich ist“

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Priester Konstantin Anikin während seiner Predigt in der Gemeinde des Heiligen Isidor in Berlin. Priester Konstantin Anikin während seiner Predigt in der Gemeinde des Heiligen Isidor in Berlin.

Priester Konstantin Anikin sprach in Berlin über Versuchung, Buße und die wahre Bedeutung der Fastenzeit

Zum fünften Sonntag der Großen Fastenzeit (29. März 2026) predigte Priester Konstantin Anikin in der russisch-orthodoxen Gemeinde des Heiligen Isidor zu Berlin (ROK) zum Leben der heiligen Maria von Ägypten und zur Bedeutung von Umkehr, Beichte und Heiliger Kommunion. Die Gemeinde veröffentlichte die Predigt auf ihrem YouTube-Kanal.

Im Mittelpunkt der Predigt stand die heilige Maria von Ägypten, deren Lebensgeschichte nach Worten des Priesters ein Beispiel für die Kraft der Umkehr sei. Ihr Leben sei zunächst von schweren Sünden geprägt gewesen, doch nach ihrer Bekehrung in Jerusalem habe sie jahrzehntelang als Asketin in der Wüste gelebt und ein Leben der Buße geführt.

Priester Konstantin Anikin zog Parallelen zur heutigen Gesellschaft, in der Menschen – besonders junge Menschen – durch moderne Medien und Versuchungen ständig mit Leidenschaften konfrontiert seien. Niemand könne diesen Versuchungen vollständig ausweichen, doch die Rettung liege in Jesus Christus und in der Hinwendung zu Gott.

Besondere Bedeutung maß der Prediger der Heiligen Kommunion bei, die nicht nur symbolisch zu verstehen sei, sondern als wahrer Leib und wahres Blut Christi. Entscheidend für den Empfang der Kommunion sei nicht allein das frühere Leben eines Menschen, sondern der Zustand seines Herzens und der Wunsch nach Heil.

Abschließend betonte der Geistliche, dass die Fastenzeit nicht nur aus äußeren Regeln und Speisevorschriften bestehe, sondern vor allem aus innerer Umkehr, Enthaltsamkeit und geistlichem Kampf gegen Leidenschaften. Das Beispiel der heiligen Maria von Ägypten zeige, dass für jeden Menschen Umkehr und Rettung möglich seien.



Die UOJ berichtete zuvor, dass der orthodoxe Verlag Hagia Sophia die Veröffentlichung eines neuen Buches von Erzpriester Alexander Schmemann ankündigte.

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