Pastoralbesuch von Bischof Siluan in rumänischen Gemeinden in Bayern

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Bischof Siluan während seines Pastoralbesuchs in Augsburg. Bischof Siluan während seines Pastoralbesuchs in Augsburg.

Liturgische Feiern, Begegnungen mit Gläubigen und Würdigung des Gemeindelebens in Neuburg und Augsburg

Mit dem Segen von Metropolit Serafim besuchte der rumänisch-orthodoxe Bischof Siluan von Ungarn vom 20. bis 22. März 2026 die rumänisch-orthodoxen Gemeinden in Neuburg und Augsburg in Bayern. Der Pastoralbesuch war von zahlreichen Gottesdiensten, Begegnungen mit Gläubigen sowie missionarischen und pastoralen Aktivitäten geprägt, wie die Metropolie auf ihrer Webseite berichtete.

Der Besuch begann in Nürnberg mit der Teilnahme an der Liturgie der Vorgeweihten Gaben, die von Metropolit Serafim zelebriert wurde. Höhepunkt des Aufenthalts waren die Feierlichkeiten zum Patrozinium der Neuburger Gemeinde, das der Verkündigung der Gottesmutter sowie den Heiligen Kaisern Konstantin und Helena gewidmet ist. Die Feierlichkeiten umfassten die Weihe des Heiligen Öls, den Akathistos der Verkündigung und die Hierarchische Göttliche Liturgie, die Bischof Siluan gemeinsam mit Priestern und Diakonen der deutschen Metropolie zelebrierte.

In seiner Predigt betonte der Bischof die Rolle der Gottesmutter im Heilsplan und die Bedeutung der Menschwerdung Christi sowie die Notwendigkeit, den wahren Glauben zu bewahren und aktiv am liturgischen Leben der Kirche teilzunehmen. Zugleich würdigte er die junge Gemeinde in Neuburg, die sich durch ein lebendiges Gemeindeleben, viele Kinder sowie karitative Projekte zur Unterstützung bedürftiger Familien in Rumänien auszeichne.

Am Sonntag setzte Bischof Siluan seinen Besuch in der Gemeinde Augsburg fort, wo er gemeinsam mit Pfarrer Ciprian Suciu und zahlreichen Gläubigen die Göttliche Liturgie feierte. Der Pastoralbesuch wurde als wichtige Gelegenheit zur geistlichen Stärkung der rumänisch-orthodoxen Gläubigen in der Diaspora verstanden und unterstrich die Bedeutung der Bewahrung von Glauben und Identität in der Fremde.





Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon am Sonntag in Berlin des verstorbenen georgischen Patriarchen Ilia gedachte.

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