Segnung von Fastengebäck zum Gedenken der 40 Märtyrer in Bologna vollführt

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Priester segnet Brot und Gebäck. Foto: ROK Italien Priester segnet Brot und Gebäck. Foto: ROK Italien

Traditionelle Speisen sollen Gedenken mit Hoffnung in der Fastenzeit verbinden.

Nach der sonntäglichen Göttlichen Liturgie in der Kirche des heiligen Basilius in Bologna segnete der Vorsteher Brot und Gebäck, die von den Gläubigen anlässlich des Gedenkens der vierzig Märtyrer von Sebaste vorbereitet worden waren. Die Feier verband liturgisches Leben mit einer alten kirchlichen Tradition. Darüber berichtete die ROK.

Nach orthodoxem Brauch werden an diesem Tag Fastenspeisen in symbolischer Zahl zubereitet, nämlich vierzig. Diese sind in verschiedenen Traditionen bekannt, etwa als „mucenici“ in Rumänien oder als „Lerchen“ in der russischen Tradition. Häufig haben sie die Form einer Acht als Zeichen der Ewigkeit oder die Gestalt von Vögeln, die die Seele symbolisieren, die sich zu Gott erhebt, sowie den Beginn des Frühlings.

Diese einfache, aber bedeutungsvolle Tradition erinnert daran, dass auch in der Zeit des Fastens die Erinnerung an die Märtyrer mit Freude und Hoffnung verbunden ist. Sie verweist auf die neue Lebensperspektive in Christus und verbindet Buße mit der Erwartung der Auferstehung.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass das Sakrament der Ölsalbung in Catania gefeiert wurde.

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