Georgstag: Patriarch Daniil betonte Glauben, Opferbereitschaft und Gottes Hilfe

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Patriarch Daniil bei der Heiligen Liturgie zum Georgstag in Sofia. Patriarch Daniil bei der Heiligen Liturgie zum Georgstag in Sofia.

Feier in Sofia verband kirchliche Tradition mit militärischem Gedenken

Bei der feierlichen Heiligen Liturgie und der anschließenden Fahnen- und Wasserweihe zum Georgstag hat der bulgarisch-orthodoxe Patriarch Daniil die zentrale Bedeutung des Glaubens für persönliches Handeln und das Leben der Nation hervorgehoben. In seiner Predigt rief er dazu auf, sich am heiligen Georg zu orientieren, der trotz Reichtum und hoher Stellung Christus treu blieb und Mut sowie Standhaftigkeit im Glauben bewies. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Patriarch Daniil betonte, dass der Mensch zum Guten berufen sei, dies jedoch große Anstrengung verlange. Unter Verweis auf das Wort Christi „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ unterstrich er die Notwendigkeit göttlicher Gnade für jedes gelingende Werk. Diese geistliche Haltung sei auch historisch prägend für das bulgarische Volk und seine Armee gewesen, deren Vertrauen stets zuerst auf Gott gerichtet gewesen sei.

In seiner Ansprache verband Patriarch Daniil die religiöse Botschaft mit der Tradition der Fahnenweihe, die bis ins Erste Bulgarische Reich zurückreiche. Dieses Ritual sei Ausdruck des Vertrauens der Vorfahren in Gottes Gerechtigkeit und Beistand. Auch heute werde in der Einheit von Kirche und Staat um Frieden, Wohlstand und Schutz für das Land und seine Streitkräfte gebetet.

Abschließend rief der Patriarch die Soldaten zu Treue gegenüber ihrer Verantwortung und zu Opferbereitschaft auf. In Anlehnung an das Evangelium erinnerte er daran, dass es keine größere Liebe gebe, als das Leben für andere hinzugeben, und sprach der bulgarischen Armee Gottes Segen und Schutz zu.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die Jubiläumskonferenz der ROKA in München feierlich eröffnet wurde.

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