UN-Vertreter äußerte Sorge über Angriffe auf Christen im Heiligen Land
Der UN-Vertreter Miguel Ángel Moratinos hat sich besorgt über zunehmende Gewalt und Belästigungen gegen Christen in Ostjerusalem geäußert.
Am 4. Mai hat sich Miguel Ángel Moratinos besorgt über jüngste Vorfälle von Gewalt und Belästigungen gegen Christen in Ostjerusalem geäußert. In einer Erklärung der Allianz der Zivilisationen der Vereinten Nationen verwies er insbesondere auf den Angriff auf eine Ordensschwester sowie auf weitere gemeldete Übergriffe gegen Christen im Heiligen Land. Die Erklärung wurde auf der offiziellen Webseite der UNAOC veröffentlicht.
Der UN-Vertreter betonte, dass Sicherheit, Würde und Religionsfreiheit aller Menschen unabhängig von ihrem Glauben geschützt werden müssten. Ebenso hob er hervor, dass die Heiligkeit religiöser Stätten respektiert werden müsse. Mit Sorge verwies Moratinos auf Berichte über zunehmende Belästigungen von christlichen Pilgern, Geistlichen und palästinensischen Christen, darunter auch tätliche Angriffe und Vorfälle des Bespuckens.
Zugleich erklärte die UNO, dass religiöse Intoleranz und Provokationen das Zusammenleben in Jerusalem gefährden würden, das für die drei monotheistischen Religionen von besonderer Bedeutung sei. Die Festnahme eines Verdächtigen bezeichnete Moratinos als wichtigen Schritt hin zu Verantwortlichkeit und Rechtsstaatlichkeit.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass eine US-muslimische Organisation eine Verurteilung von Angriffen auf Christen forderte.