Gemeinsames „Lerchen“-Backen in Hamburg zur Fastenzeit angekündigt
Eine traditionelle Aktion in Hamburg soll an die 40 Märtyrer von Sebaste und die österliche Hoffnung erinnern.
In der Mitte der Großen Fastenzeit lädt die orthodoxe Gemeinschaft in Hamburg am Sonntag, dem 22. März, zu einer gemeinsamen Backaktion ein. Anlass ist der Gedenktag der 40 Märtyrer von Sebaste, an dem in vielen slawischen Traditionen sogenannte „Lerchen“ gebacken werden. Darüber berichtete das Jugendprojekt Sretenie.
Die Lerche gilt als symbolträchtiger Vogel: Ihr Gesang im Flug, ihr nahezu senkrechter Aufstieg und ihr frühes Singen noch vor Sonnenaufgang machen sie zu einem Sinnbild für geistlichen Aufstieg, Erwachen und Hoffnung. In der religiösen Deutung steht sie für die Hinwendung des Menschen zu Gott und für die Vorfreude auf das kommende Osterfest.
Die gemeinsame Backaktion verbindet diese symbolische Bedeutung mit gelebter Tradition. Teilnehmer haben die Möglichkeit, in Gemeinschaft die „Lerchen“ zuzubereiten und sich zugleich mit den geistlichen Inhalten der Fastenzeit auseinanderzusetzen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Bischof Hiob die Gemeinden in Münster und Bielefeld besuchte.