Totengedenken in der Fastenzeit: Erzbischof Tichon feierte Liturgie in Berlin

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Erzbischof Tichon von Ruza während der Göttlichen Liturgie in der Auferstehungskathedrale in Berlin. Foto: Diözese Erzbischof Tichon von Ruza während der Göttlichen Liturgie in der Auferstehungskathedrale in Berlin. Foto: Diözese

Gottesdienst in der Auferstehungskathedrale zum ersten Elternsamstag der Großen Fastenzeit

Am Samstag der zweiten Woche der Großen Fastenzeit, dem traditionellen Totengedenken, hat Erzbischof Tichon von Rusa, Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche, am 7. März 2026 die Göttliche Liturgie in der Auferstehungskathedrale in Berlin zelebriert. Darüber berichtete die Diözese auf ihrer Webseite.

Während der Trauerlitanei wurden besondere Gebete für alle „orthodoxen Christen, die aus den Zeiten hervorgegangen sind“, gesprochen. Im Anschluss an die Liturgie fand ein Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen statt. In einer Ansprache erläuterte Erzbischof Tichon die geistliche Bedeutung des Gebets als Ausdruck der Liebe zu Gott und zum Nächsten – sowohl zu den Lebenden als auch zu den Verstorbenen.

Der erste Elternsamstag der Großen Fastenzeit ist im orthodoxen Kalender dem besonderen Gebet für Verstorbene gewidmet. Traditionell wird dabei insbesondere der eigenen Eltern und Großeltern gedacht, durch die ein Mensch das Geschenk des Lebens empfangen hat.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Daniil in der Großen Fastenzeit zu Umkehr, Demut und Teilnahme am kirchlichen Leben aufrief.

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