Ellensburg: Bewaffneter Mann in orthodoxer Kirche überwältigt
Gemeindemitglieder verhindern mögliche Bluttat im US-Bundesstaat Washington
In einer orthodoxen Kirche im US-Bundesstaat Washington haben Gemeindemitglieder am Sonntag (1. März 2026) möglicherweise eine schwere Gewalttat verhindert. Ein Mann hatte während des Gottesdienstes eine Schusswaffe in das Gebäude gebracht. Darüber berichtete das orthodoxe Nachrichtenportal orthochristian.com.
In der Prophet-Elijah-Kirche der Antiochenisch-Orthodoxen Gemeinde in Ellensburg befanden sich rund 50 Menschen im Gottesdienst, als ein 27-Jähriger aus Moses Lake die Kirche betrat. Nachdem seine Ehefrau laut Gerichtsdokumenten angekündigt haben soll, auf Anwesende schießen zu wollen, griffen Gemeindemitglieder ein – darunter ein außer Dienst befindlicher Polizist und ein pensionierter Polizeibeamter.
Die beiden konnten die Situation unter Kontrolle bringen und Mueller entwaffnen. Bei ihm wurde eine Glock-Pistole samt Munition gefunden. In seinem Fahrzeug auf dem Kirchenparkplatz entdeckten Ermittler später zudem ein vollautomatisches AR-15-Gewehr und zahlreiche weitere Patronen. Laut Staatsanwaltschaft sei die Gemeinde „sehr nahe an einer Massenschießerei“ gewesen.
Muellers Ehefrau wurde nach dem Vorfall wegen einer mutmaßlichen psychischen Krise in ein Krankenhaus zur psychiatrischen Untersuchung gebracht. Sie gab an, unter psychischen Erkrankungen zu leiden und ihre Medikamente nicht eingenommen zu haben. Mueller selbst wurde nach seiner ersten Gerichtsanhörung gegen eine Kaution von einer Million Dollar in Untersuchungshaft genommen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in England ein Immobilieninvestor geschlossene Kirchen kaufen und erhalten will.