Patriarch Porfirije predigte in Belgrad über Umkehr und Demut
Am Sonntag vom verlorenen Sohn zelebrierte der serbische Patriarch die Liturgie in der Kirche des heiligen Sava und segnete im Anschluss eine Blutspendeaktion.
Am 8. Februar 2026 leitete Porfirije die Göttliche Liturgie in der Kirche des heiligen Sava auf dem Vračar in Belgrad. In seiner Predigt sprach der Patriarch über die Bedeutung von Demut, Reue und innerer Umkehr als Grundlage des geistlichen Lebens. Darüber berichtete Orthodox Times.
Ausgehend vom Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15,11–32) unterstrich er, dass Umkehr den Zugang zu geistlicher Erneuerung und zur Rückkehr zu Gott ebne. Die Botschaft des Evangeliums zeige zwei Grundhaltungen, die jedem Menschen vertraut seien: Bewahrung und Hingabe auf der einen Seite, Eigenwilligkeit und Gottesferne auf der anderen. Der Patriarch ermutigte die Gläubigen, sich gegen Hochmut und Selbsterhöhung zu stellen und ein Leben in Demut zu führen.
Im Anschluss an den Gottesdienst besuchte das Kirchenoberhaupt Vertreter des Roten Kreuzes und eines Bluttransfusionsinstituts. In den Gemeinderäumen der Kirche fand eine freiwillige Blutspendeaktion statt, deren Teilnehmer der Patriarch segnete und für ihr Engagement zugunsten anderer Menschen dankte.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Augsburg eine Kirchenkonferenz über Krieg und Frieden diskutierte.