Met. Tychikos tritt vor Gericht, um sein Amt in Paphos wiederzuerlangen
Der suspendierte Metropolit Tychikos erklärte sich bereit, seine Rechte vor Gericht zu verteidigen und seine Rückkehr zum Dienst in Paphos zu erwirken.
Im Januar 2026 erklärte Metropolit Tychikos seine Absicht, sich an die Zivilgerichte der Republik Zypern zu wenden, um seine Wiedereinsetzung als amtierender Bischof der Metropolie Paphos zu beantragen. Dies berichtet die UOJ in Griechenland.
Wie die Zeitung berichtet, hat Metropolit Tychikos ein entsprechendes Schreiben an die Synodalhierarchen der Kirche von Zypern geschickt, in dem er darauf hinweist, dass er die gegen ihn getroffenen Entscheidungen für unrechtmäßig hält und beabsichtigt, seine Rechte auf dem Rechtsweg zu verteidigen.
Es sei darauf hingewiesen, dass Erzbischof Georgios von Zypern den Metropoliten Einladungen zu einer Sitzung des Heiligen Synods verschickt hat, die am Donnerstag, dem 8. Januar, stattfinden wird. Auf der Tagesordnung stehen die Diskussion über die Situation um die Metropolie von Paphos sowie mögliche Änderungen in der Satzung der Kirche von Zypern.
Gemäß der geltenden Satzung wird bei einer vakanten Metropolitansitzstelle eine Volksabstimmung durchgeführt, bei der ein „Triprosopon“ gebildet wird – eine Liste mit drei Kandidaten, aus der der Heilige Synod einen neuen Bischof wählt. Nach vorliegenden Informationen beabsichtigt der Erzbischof, die Abschaffung dieses Verfahrens vorzuschlagen und das Recht zur Wahl der Metropoliten ausschließlich dem Synod ohne Beteiligung der Laien zu übertragen.
Zuvor hatte die UOJ über den offenen Brief zur Unterstützung des Metropoliten Tychikos berichtet.