Metropolit Nikolaj feierte Entschlafungsfest in New Yorker Synodalkathedrale
Der Ersthierarch der ROKA rief die Gläubigen dazu auf, dem Vorbild der Gottesmutter zu folgen und Gott durch Gebet, Demut und Liebe zu dienen.
Am 27. und 28. August 2026 zelebrierte Metropolit Nikolaj, Ersthierarch der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA), in der Synodalkathedrale in New York City die Gottesdienste zum Fest der Entschlafung der Gottesmutter gemeinsam mit Erzpriester Andrei Sommer und Protodiakon Serge Arlievsky. Der Synodalchor gestaltete die Liturgie unter der Leitung von Vadim S. Gan. Darüber berichtete die Diözese auf ihrer Webseite.
Die Gottesdienste fanden unter dem Schutz der wundertätigen Kursker Wurzelikone der Gottesmutter statt, die als Schutzpatronin der russischen Diaspora verehrt wird. Zahlreiche Gemeindemitglieder sowie Mönche des rumänischen Klosters St. Dumitru in Middletown nahmen an den Feierlichkeiten teil. Viele der Anwesenden empfingen die Heiligen Sakramente.
In seiner Predigt rief Metropolit Nikolaj die Gläubigen dazu auf, dem Beispiel der Gottesmutter zu folgen. „So zu leben, wie die Mutter Gottes gelebt hat: Diener Gottes zu sein“, mahnte er. Oft dienten Menschen dagegen „der Welt und uns selbst“ und vernachlässigten den Herrn.
Die Gottesmutter habe die Erde geschmückt, sagte der Ersthierarch weiter. Auch die Gläubigen könnten „dieses Leben und unser Land durch das Gebet schmücken“, indem sie Gott durch ihre Taten, Demut, Gehorsam und Liebe zur Gottesmutter dienten. Im Anschluss lud die Schwesternschaft der Kathedrale zu einem festlichen Essen ein.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Daniel Schärer in Zürich über das Gleichnis von den bösen Winzern gesprochen und die Bedeutung des Vertrauens auf Gottes für den Menschen oft unverständliche Führung erläutert hatte.