Orthodoxe Kirche in Südalbanien von Unbekannten geschändet
In der Kirche des Heiligen Athanasius im Dorf Sinica wurden Ikonen und liturgische Gegenstände beschädigt.
Die orthodoxe Kirche des Heiligen Athanasius im Dorf Sinica in Südalbanien ist Opfer von schwerem Vandalismus geworden. Unbekannte drangen in das Gotteshaus in der Region Korçë ein und beschädigten Ikonen sowie weitere Gegenstände. Zudem schütteten die Täter nach Berichten Zement auf den Kirchenboden. Darüber berichtete die UOJ in Albanien am 26. August 2026.
Die Umstände deuten darauf hin, dass nicht Diebstahl, sondern eine gezielte Schändung des orthodoxen Gotteshauses das Motiv gewesen sein könnte. Der Vorfall weckt erneut Sorgen um den Schutz des orthodoxen religiösen und kulturellen Erbes in Albanien und um das friedliche Zusammenleben der Religionsgemeinschaften.
Bereits in der Vergangenheit waren Schäden und Schändungen an orthodoxen Kirchen und Klöstern der Orthodoxen Kirche von Albanien gemeldet worden. Das albanische Menschenrechtskomitee hatte nach eigenen Angaben Fälle an insgesamt zehn Gotteshäusern und Klöstern angeprangert, die meisten davon in Südalbanien.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Matthias Zierenberg in Limburg Gottes Bund mit den Menschen als Halt in einer zunehmend unsicheren Welt beschrieb.