Swjatogorsker Lawra bittet um Hilfe für verwundete Mönche
Nach den Operationen in Charkiw stehen dem Mönchsbruder Grigorij und Andrej Kirijenko eine lange Rehabilitation und hohe Kosten für Medikamente bevor.
Die Mariä-Entschlafens-Lawra von Swjatogorsk sammelt Spenden für die Behandlung des Mönchsbruders Grigorij und des Klosterarbeiters Andrej Kirijenko, die beim Angriff auf das Kloster schwer verletzt wurden. Darüber berichtet die UOJ aus der Ukraine.
Eine Gruppe von Tätern verübte am 23. August 2026 einen brutalen bewaffneten Angriff auf die Mönche. Die Angreifer töteten den Mönch Warsonofij; zwei weitere Novizen erlitten lebensgefährliche Verletzungen.
Dem Mönchsbruder Grigorij wurden mehr als zehn Messerstiche in den Rücken, in den Arm und ins Schlüsselbein zugefügt. Seine Lunge wurde verletzt, anschließend wurde er einen steilen Hang hinuntergeworfen. Die Täter schlugen den Klosterarbeiter Andrej Kirijenko brutal zusammen, brachen ihm den Arm, stachen ihm zweimal in den Rücken und warfen auch ihn den Abhang hinunter.
Ärzte in Slawjansk leisteten den Verletzten notfallmedizinische Versorgung. Anschließend wurden die Verwundeten in ein Krankenhaus in Charkiw gebracht. Beide wurden komplizierten Operationen unterzogen, doch nun steht den Brüdern eine lange Genesungsphase bevor. Der Kauf von Medikamenten, regelmäßige Untersuchungen und die Pflege erfordern erhebliche finanzielle Aufwendungen. Das Kloster ruft alle Gläubigen dazu auf, christliche Barmherzigkeit zu zeigen und die verwundeten Brüder zu unterstützen.
Die Angaben zu Spenden finden sich auf der Website des Klosters.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das polnische Verfassungsgericht die Registrierung der Homo-Ehe verboten hatte.