Swjatogorsker Lawra betete am neunten Tag für den getöteten Mönch Warsonofij
Nach dem Mitternachtsgottesdienst versammelte sich die Bruderschaft in der Mariä-Entschlafens-Kathedrale, um des Mönchs zu gedenken, der bei dem Angriff starb.
Am 31. August 2026, dem neunten Tag nach dem Tod des Mönchs Warsonofij Turjanski, hielt die Bruderschaft der Swjatogorsker Lawra in der Mariä-Entschlafens-Kathedrale eine Panichida für ihn. Dies berichtet der Telegram-Kanal der Swjatogorsker Lawra.
Der Totengottesdienst fand nach dem Mitternachtsgottesdienst statt. Im Kloster erinnerte man daran, dass nach kirchlicher Tradition am neunten Tag nach dem Tod ein besonderes Gedenken an den Verstorbenen stattfindet. Die gesamte Bruderschaft der Swjatogorsker Lawra nahm gemeinsam am Gebet für die Seelenruhe des Mönchs Warsonofij teil.
Der Mönch Warsonofij kam am 23. August während eines bewaffneten Angriffs auf die Bewohner des Klosters ums Leben. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Augenzeugen zufolge bekannte er vor seinem Tod seinen Glauben mit den Worten: „Ehre sei dem Herrn Jesus Christus dafür, dass ich ein Mönch bin!“
In der Lawra betonte man, dass diese Worte zum letzten Bekenntnis des Mönchs Warsonofij und zum Zeugnis seiner Treue zu Christus und zum Mönchsstand geworden seien. Die Bruderschaft rief die Gläubigen dazu auf, für die Seelenruhe des Verstorbenen zu beten, und äußerte die Hoffnung, dass der Herr seine Seele in Seine ewigen Wohnstätten aufnehmen werde.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass man in Toronto für die Seelenruhe des getöteten Mönchs betete.