Bischof Andrej rief in Zürich zu einem lebendigen Glauben auf
Der Bischof der serbisch-orthodoxen Diözese zelebrierte die Göttliche Liturgie in der Dreifaltigkeitskirche und sprach über Glauben, Hoffnung und Nächstenliebe.
Der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej von der Schweiz, Italien und Malta hat am Sonntag, dem 30. August 2026, die Heilige Liturgie in der Dreifaltigkeitskirche in Zürich gefeiert. Mit ihm konzelebrierten Erzpriester Branimir Petković, Erzpriester Đorđe Lukić und Diakon Vladimir Mihajlović. An der Feier nahmen zahlreiche Gläubige teil; musikalisch wurde sie vom Chor der Domkirche „Stevan Mokranjac“ gestaltet. Darüber berichtet Bischof Andrej auf seiner Facebook-Seite.
In seiner Predigt stellte Bischof Andrej das christliche Leben als einen fortwährenden Weg des Wachstums im Glauben, in der Liebe und im Vertrauen auf Gott dar. Glaube bedeute nicht allein die Zustimmung zu Glaubenswahrheiten, sondern eine lebendige Beziehung zu Christus, die sich im Alltag und im Umgang mit anderen Menschen bewähre. Vergebung, Barmherzigkeit und Opferbereitschaft seien konkrete Ausdrucksformen dieses Glaubens.
Zugleich rief der Bischof dazu auf, auch in Zeiten der Unsicherheit und Versuchung die Hoffnung nicht aufzugeben. Die christliche Hoffnung gründe nicht auf wechselnden äußeren Umständen, sondern auf der Verheißung Christi des ewigen Lebens. Gebet und die Teilnahme am sakramentalen Leben der Kirche seien notwendig, um den Glauben zu stärken. Besonders die Heilige Liturgie führe Menschen unterschiedlicher Herkunft zu einer Gemeinschaft zusammen und mache die Kirche als lebendigen Leib Christi erfahrbar.
Zum Abschluss seiner Predigt ermutigte Bischof Andrej die Gläubigen, ihren Glauben nicht nur mit Worten, sondern durch konkrete Taten der Liebe, des Friedens und des Dienstes am Nächsten zu bezeugen. Auf diese Weise könne das Licht des Evangeliums auch in der modernen Welt sichtbar werden.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der Publizist Alexander Kissler den katholischen und evangelischen Kirchen eine „Unterwerfung“ unter den Islam vorwarf.