Metropolit Irinej: Verklärung Christi verwandelt den Blick des Menschen
Der serbisch-orthodoxe Hierarch der Bačka und Administrator der Eparchie Österreich feierte die Göttliche Liturgie in Novi Sad.
Am Fest der Verklärung des Herrn hat der serbisch-orthodoxe Metropolit Irinej von der Bačka und Administrator der Eparchie Österreich am 19. August 2026 die Göttliche Liturgie in der Kirche der Heiligen Kyrill und Methodius in Novi Sad gefeiert. Konzelebriert wurde die Liturgie unter anderem von Bischof Damaskin von Mohács sowie Priestern und Diakonen aus Novi Sad, wie die Eparchie auf ihrer Webseite berichtete.
In seiner Predigt erläuterte Metropolit Irinej die Bedeutung der Verklärung Christi. Das Ereignis bedeutet keine Veränderung des Wesens Christi, da Gott unveränderlich sei. Vielmehr hätten die Jünger bei der Verklärung eine geistliche Verwandlung erfahren: Sie hätten nicht mehr nur mit ihren leiblichen Augen, sondern „mit den Augen des Geistes, den Augen des Glaubens, den Augen der Liebe“ gesehen.
Die Verklärung sei damit auch eine Offenbarung Christi als desjenigen, der Gott sichtbar und gegenwärtig mache. Metropolit Irinej betonte, das wundersame Ereignis erinnerte die Menschen über die Jahrhunderte hinweg an den Sinn ihres Lebens auf Erden sowie an die Botschaft von Leben und Erlösung.
Nach dem Gebet vom Ambo wurde die neue Weinlese gesegnet. Zum Abschluss der Göttlichen Liturgie wünschte Metropolit Irinej den Gläubigen ein frohes und gesegnetes Fest der Verklärung des Herrn.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Abt Daniil im St.-Georgs-Kloster zum Fest der Verklärung des Herrn über die Berufung des Menschen zur geistlichen Verwandlung sprach.