Buchpräsentation zu den neuen rumänischen Heiligen in Wien
Protosingel Dr. Ioan Popoiu stellte in der rumänisch-orthodoxen Pfarrei St. Antonius der Große sein Buch „Heilige der rumänischen Länder“ vor.
In Wien wurde am 25. September 2026 das Buch „Heilige der rumänischen Länder“ von Protosingel Dr. Ioan Popoiu präsentiert. Im Mittelpunkt standen insbesondere die Lebensgeschichten rumänisch-orthodoxer heiliger Frauen unter den 16 neuen Heiligen, die kürzlich von der Rumänisch-Orthodoxen Kirche heiliggesprochen wurden. Darüber berichtete die Metropolie auf ihrer Webseite.
Die Buchpräsentation fand in der rumänisch-orthodoxen Pfarrei St. Antonius der Große statt. Zuvor hatten Priester aus Wien und Umgebung auf Einladung von Pfarrer Prof. Dr. Ioan Moga, Erzpriester von Wien, Niederösterreich und Burgenland, den Gottesdienst der Heiligen Ölung gefeiert. Die anschließende Vorstellung des Buches im Gemeindesaal wurde auf Rumänisch gehalten und simultan ins Deutsche übersetzt.
Der Autor Protosingel Dr. Ioan Popoiu ist kirchlicher Verwaltungsberater der Rumänisch-Orthodoxen Erzdiözese von Deutschland, Österreich und Luxemburg. Er erläuterte seine Forschungsarbeit und betonte die Bedeutung der heiligen Frauen des 20. Jahrhunderts für das heutige christliche Leben. Ihre Lebensgeschichten seien in der Öffentlichkeit bislang wenig bekannt. Die Präsentation stieß bei den Anwesenden auf großes Interesse.
Der 2026 im Schiller Verlag erschienene Band ist Teil der Reihe „Deutsch-Rumänische Theologische Bibliothek“ und entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Rumänischen Institut „Ex fide Lux“. Auf rund 400 Seiten versammelt das Buch 115 Darstellungen von Heiligen des rumänisch-orthodoxen Kalenders. Diese umfassen biografische Angaben, theologische Erläuterungen, liturgische Hymnen und weiterführende Bibliografien. Das Werk enthält ein Vorwort von Metropolit Serafim und ist eine aktualisierte und erweiterte Fassung einer spanischen Ausgabe aus dem Jahr 2015.
Die UOJ berichtete zuvor, dass eine Reliquie des Heiligen Nikolaus in vier rumänisch-orthodoxe Gemeinden in Deutschland empfangen wurde.