Orthodoxe Jugendliche aus Nürnberg pilgerten nach Würzburg
Die Gruppe betete an den Reliquien der Frankenapostel, wurde von der orthodoxen Gemeinde empfangen und erklomm gemeinsam die Festung Marienberg.
Jugendliche der Nürnberger ROKA-Gemeinde haben gemeinsam mit Priester Andreas eine Pilgerfahrt nach Würzburg unternommen. Nach der Anreise besuchten sie die Kirche St. Burkard, wo sie einen Gottesdienst zu Ehren der heiligen Missionare Kilian, Kolonat und Totnan sowie der heiligen Burkard, Bonifatius und Aquilinus feierten und vor deren Reliquien beteten. Darüber berichtete die Jugendgruppe auf Instagram.
Im weiteren Verlauf des Tages erkundete die Gruppe die Stadt und nutzte die Gelegenheit, um mit ihrem Seelsorger zu sprechen. Am Abend wurden die Pilger von Priester Wladimir in der russisch-orthodoxen Mariä-Verkündigungs-Gemeinde empfangen. Nach einem gemeinsamen Abendessen berichtete er von der Geschichte der Gemeinde und der Stadt Würzburg.
Am Sonntag nahmen die Jugendlichen an der Göttlichen Liturgie und der anschließenden Trapeza teil. Den Abschluss der Pilgerfahrt bildete ein gemeinsamer Aufstieg zur Festung Marienberg, von der aus sich ein weither Blick über Würzburg bot. Nach Angaben der Gemeinde soll die gelungene Reise den Auftakt für weitere gemeinsame Pilgerfahrten bilden.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die orthodoxe Kirche die Taufe der Rus und das Gedenken an den heiligen Fürsten Wladimir feiert.