Antiochenische Delegation beriet in Moskau mit der ROK über Zusammenarbeit
Metropolit Antonij von Wolokolamsk und eine Delegation aus dem Libanon erörterten humanitäre Projekte, interorthodoxe Beziehungen und die Lage der Christen im Nahen Osten.
Der Leiter des Kirchlichen Außenamtes der ROK erörterte mit Hierarchen der Antiochenischen Kirche den Ausbau der humanitären Zusammenarbeit sowie der interorthodoxen Beziehungen. Das Treffen von Metropolit Antonij von Wolokolamsk mit der Delegation aus dem Libanon fand am 24. Juli 2026 in Moskau statt. Darüber berichtete die ukrainische Redaktion der UOJ.
In die russische Hauptstadt kamen Metropolit Siluan von den Libanesischen Bergen, Metropolit Antonij von Zahlé und Baalbek sowie Archimandrit Jeremia (Azzam). Die Seiten stimmten die Umsetzung gemeinsamer wohltätiger Projekte ab und beleuchteten aktuelle Fragen des Lebens der weltweiten Orthodoxie.
Der Leiter des Kirchlichen Außenamtes teilte Erinnerungen an seinen Besuch in der libanesischen Stadt Zahlé mit, wo im Mai des vergangenen Jahres die Weihe einer Kirche zu Ehren der Gottesmutterikone „Unerwartete Freude“ stattfand.
An den Verhandlungen nahm der Vertreter des Patriarchen von Antiochien beim Patriarchen von Moskau, Metropolit Nifon von Philippopolis, teil. Von Seiten der Russischen Kirche waren ebenfalls der stellvertretende Leiter des Kirchlichen Außenamtes, Erzpriester Igor Jakimtschuk, und der Vertreter des Patriarchen von Moskau beim Patriarchen von Antiochien, Archimandrit Filipp (Wasilzew), anwesend. Die Teilnehmer des Treffens brachten ihre Freude über die Möglichkeit, den persönlichen Dialog zwischen den Ortskirchen fortzusetzen, zum Ausdruck.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass der Sekretär der Synode des Ökumenischen Patriarchats eine Gemeinde in Heidelberg besucht hatte.