Fest des Johannes des Täufers im serbischen Kloster Srpski Kovin gefeiert
Beim Patronatsfest der Kapelle des Klosters Mariä Himmelfahrt im ungarischen Srpski Kovin erinnerte Archimandrit Metodije Marković an den Ruf des Heiligen Johannes zur Buße und geistlichen Erneuerung
Mit dem Segen von Metropolit Lukian von Buda haben Klerus und Gläubige am 5. Juli 2026 das Patronatsfest der dem heiligen Johannes dem Täufer geweihten Kapelle des serbisch-orthodoxen Klosters Mariä Himmelfahrt in Srpski Kovin (Ráckeve, Ungarn) gefeiert. Darüber berichtete das Kloster auf seiner Facebook-Seite.
Die Heilige Liturgie leitete Archimandrit Metodije Marković gemeinsam mit Diakon Andráš Šoljom und Hierodiakon Nestor Đavrić. An dem Gottesdienst nahmen zahlreiche Gläubige sowie Gäste aus Österreich und der Republika Srpska teil. Nach der Liturgie wurden die Slava-Gaben geweiht. Die Patenschaft für das Fest ging von Igor Kajtez aus Gradiška an Snežana Beleš aus Wien über.
In seiner Predigt hob Archimandrit Metodije die besondere Stellung des heiligen Johannes des Täufers in der Heilsgeschichte hervor. Dessen Ruf zur Buße, geistlichen Erneuerung und Treue zu Gott bleibe eine zeitlose Botschaft für alle Christen. Das Kloster Mariä Himmelfahrt wurde im 12. Jahrhundert gegründet und gilt als älteste serbisch-orthodoxe Klostergründung auf dem Gebiet des heutigen Ungarn.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein Bericht im Juni 40 antichristliche Hassverbrechen in Europa aufzählte.