Neuer Kirchenbau in Berlin: Mazedonisch-Orthodoxe Gemeinde beginnt Bauarbeiten
Grundstein bereits 2024 gelegt – Fundament im Juni 2026 fertiggestellt
Die mazedonisch-orthodoxe Gemeinde in Berlin hat mit dem Bau eines eigenen Gotteshauses begonnen. Nach der Grundsteinlegung im September 2024 wurde nun die Bodenplatte fertiggestellt, wie die Europäische Diözese der Mazedonisch-Orthodoxen Kirche – Erzbistum Ohrid am 12. Juni auf ihrer Facebook-Seite mitteilte.
Das Gotteshaus entsteht für die Gemeinde „St. Clemens von Ohrid“ und soll den Gläubigen der mazedonischen Diaspora als religiöses Zentrum dienen. Bereits am 15. September 2024 war mit einer feierlichen Liturgie die Grundsteinlegung erfolgt. Den Gottesdienst leitete damals Erzbischof Stefan von Ohrid, gemeinsam mit mehreren Metropoliten und Geistlichen aus Mazedonien und Europa.
Wie die Diözese am 12. Juni 2026 mitteilte, wurde inzwischen das Fundament beziehungsweise die Bodenplatte des Kirchenbaus fertiggestellt. Damit ist ein wesentlicher Bauabschnitt abgeschlossen. Die Kirche entsteht an der Osdorfer Straße 16 in Berlin, wo derzeit in einem kleinen Gebäude die Liturgie gefeiert wird.
Die Gemeinde besteht seit rund 30 Jahren und erhält mit dem Neubau erstmals ein eigenes Kirchengebäude, das künftig als Ort für Gottesdienste, Taufen, Trauungen und die Pflege religiöser Traditionen dienen soll.
Die UOJ berichtete zuvor, dass das Kloster Vatopedi Stipendien für Theologiestudenten in Serbien ankündigte.