SBU führt Durchsuchungen bei Adoptivtochter von Metropolit Longin durch
Die Sicherheitskräfte nahmen den Schwiegersohn des Hierarchen, der Adoptivvater mehrerer Kinder ist, fest und verweigerten einem Anwalt den Zutritt zu den Ermittlungsmaßnahmen im Privathaus der Familie.
Mitarbeiter des ukrianischen SBU drangen in das Privathaus ein, in dem eine Tochter des Metropoliten Longin von Bantscheny (UOK) wohnt. Bewaffnete Männer in voller Kampfausrüstung führen eine Durchsuchung in den Räumlichkeiten durch, in denen sich die kinderreiche Familie aufhält.
Zudem nahmen Vertreter des Geheimdienstes den Schwiegersohn des Hierarchen fest, der Vater vieler Kinder ist. Nach Angaben von Augenzeugen gehen die Sicherheitskräfte demonstrativ hart vor und nutzen die Anwesenheit bewaffneter Gruppen, um psychologischen Druck auf die Angehörigen des Hierarchen auszuüben.
Metropolit Longin ist persönlich am Ort des Geschehens eingetroffen. Der Erzbischof forderte die Mitarbeiter der Behörde auf, die Rechtswidrigkeiten einzustellen und die Ankunft eines professionellen Anwalts abzuwarten, um die Rechtmäßigkeit des Verfahrens zu gewährleisten.
Den Aufnahmen vom Ort des Geschehens nach zu urteilen, haben die Sicherheitskräfte die rechtmäßigen Forderungen des Metropoliten ignoriert und beabsichtigen nicht, Anwälte an der Durchsuchung teilnehmen zu lassen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die UNO Verstöße gegen Gläubigen in der Ukraine gemeldet habe.