Bischof Sofian beschrieb die Kirche in Traunreut als „geistliche Quelle“

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Die Predigt von Bischof Sofian stellte bei seinem Besuch in Oberbayern die Kirche als Quelle göttlicher Gnade und geistlicher Erneuerung in den Mittelpunkt. Foto: Bischof Sofian Die Predigt von Bischof Sofian stellte bei seinem Besuch in Oberbayern die Kirche als Quelle göttlicher Gnade und geistlicher Erneuerung in den Mittelpunkt. Foto: Bischof Sofian

Predigt zum Sonntag der Samariterin betonte die Weitergabe von Gottes Gnade – Ehrung für Priester Constantin Bartok

In seinem Predigt zum Sonntag der Samariterin (10. Mai 2026) hat der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian von Kronstadt die Kirche als „geistliche Quelle“ beschrieben, aus der Gottes Gnade für die Gläubigen und kommende Generationen fließe. Der Geistliche predigte im Rahmen eines Gemeindebesuchs in Oberbayern, wie er auf seiner Facebook-Seite berichtet.

Im Zentrum der Auslegung stehen die biblische Begegnung Christi mit der Samariterin am Jakobsbrunnen. Der Bischof betonte, Christus offenbare sich dort als Quelle lebendigen Wassers, das den Menschen innerlich erneuere und zum Heil führe. Die Kirche sei in diesem Sinne mehr als ein Gebäude: Sie wirke als Ort, an dem göttlicher Segen weitergegeben werde – sowohl durch das Gebet als auch durch die Gaben der Gläubigen. Diese geistliche Weitergabe reicht über Generationen hinaus und präge das Leben der Gemeinde nachhaltig.

Zugleich zog Bischof Sofian eine Parallele zum alttestamentlichen Patriarchen Jakob: Wie dieser einen Brunnen anlegen ließ, der Leben spende, so sei auch die Kirche dazu berufen, Quelle des Glaubens, der Gemeinschaft und der geistlichen Erneuerung zu sein.

Der Bau der Kirche in Traunreut wurde maßgeblich von Pfarrer Constantin Bartok getragen, der die Gemeinde über Jahre hinweg beim Aufbau des Gotteshauses leitete und begleitete. Von Bischof Sofian wurde dieses Engagement als Beispiel dafür hervorgehoben, wie durch den gemeinsamen Einsatz ein Ort entstehen kann, an dem der Glaube sichtbar und lebendig wird. Im Anschluss wurde dem Pfarrer in Anerkennung seines Wirkens im Namen des rumänisch-orthodoxen Patriarchen Daniel der „Orden des Heiligen Johannes Chrysostomus“ verliehen.



Die UOJ berichtete zuvor, dass ein orthodoxer Kreuzweg von München zur KZ-Gedenkstätte Dachau zog.

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