Oberhäupter der Landeskirchen gratulierten Patriarch Schio III. zu seiner Wahl

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Katholikos-Patriarch von Georgien Schio III. Foto: UOJ Katholikos-Patriarch von Georgien Schio III. Foto: UOJ

Die Oberhäupter der orthodoxen Ortskirchen haben dem neu gewählten 142. Katholikos-Patriarchen von ganz Georgien, Schio III., offizielle Glückwünsche übermittelt.

In ihren Botschaften hoben die Hierarchen die historische Bedeutung der Wahl von Schio zum Patriarchen hervor, betonten die alten apostolischen Wurzeln der georgischen Kirche und brachten ihre Hoffnung auf die Fortführung des geistlichen Kurses von Patriarch Ilia II. zum Ausdruck.

Serbisch-Orthodoxe Kirche

Der serbische Patriarch Porfirije bezeichnete die Wahl von Schio auf den uralten Thron der georgischen Patriarchen als Ausdruck der Gnade Gottes. Seinen Worten zufolge habe das orthodoxe Volk Georgiens in der Person des neuen Oberhaupts einen gütigen Hirten und unermüdlichen Lehrer gefunden.

Das Oberhaupt der serbischen Kirche zeigte sich zuversichtlich, dass Schio III. ein würdiger Nachfolger der „geistlichen Giganten“ der Vergangenheit sein werde, die die georgische Patriarchie in Jahren schwerer Prüfungen weise geleitet hätten. Patriarch Porfirij äußerte den Wunsch, dass der bevorstehende Dienst des neuen Oberhaupts dem Aufbau der ganzen Fülle der christlichen Kirche diene.

Die Rumänisch-Orthodoxe Kirche

Seine Seligkeit, der rumänische Patriarch Daniel, gratulierte Patriarch Schio III. im Namen des Heiligen Synods, des Klerus und der Gläubigen Rumäniens. In seiner Botschaft wünschte er dem neu gewählten Oberhaupt der Georgischen Kirche viele und gesegnete Jahre im Dienst an seinem Volk.

Das Oberhaupt der Rumänischen Kirche erbat Gottes Beistand für die gesamte Seelsorge- und Missionsarbeit des neuen Patriarchen. Zudem brachte er in seinen Gebeten die Hoffnung zum Ausdruck, dass der Herr Schio III. in seiner neuen hohen Mission zahlreiche geistliche Erfolge schenken möge.

Die Albanische Orthodoxe Kirche

Seine Seligkeit Erzbischof Ioannis von Tirana, Durrës und ganz Albanien, sandte dem neuen Patriarchen einen brüderlichen Gruß und den Ruf „Axios!“. Er brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass Patriarch Schio III. nicht nur sein Volk zu geistlichem Aufschwung führen, sondern auch zur Vertiefung der Einheit der gesamten weltweiten Orthodoxie beitragen werde.

Das Oberhaupt der albanischen Kirche betonte, dass das heilige Erbe von Patriarch Ilia II. – einem Hierarchen von außergewöhnlichem Format – in die zuverlässigen Hände seines Nachfolgers übergehe, der dieses Werk mit großem Eifer und Hingabe fortsetzen werde.

Russisch-Orthodoxe Kirche

Patriarch Kirill von Moskau und ganz Russland betonte, dass die Nachricht von der Wahl von Metropolit Schio die Osterfreude in den Herzen der Kinder der Russischen Kirche noch verstärkt habe. Er wies darauf hin, dass die Schwesterkirchen seit jeher durch eine gemeinsame Geschichte und das eifrige Bekenntnis zur evangelischen Wahrheit verbunden seien.

Patriarch Kirill wies besonders auf die tiefe geistliche Verbundenheit der Völker hin, die er bei seinen Besuchen in Georgien stets gespürt habe. Das Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche brachte seine Hoffnung auf eine würdige Fortsetzung der Traditionen brüderlicher Gemeinschaft zum Ausdruck, die unter Patriarch Ilia II. entstanden sind, und wünschte dem neuen Oberhaupt unerschöpfliche Hilfe von oben für viele Jahre eines friedlichen Patriarchats.

Die Orthodoxe Kirche in Amerika

Seine Seligkeit Metropolit Tichon von ganz Amerika und Kanada wies darauf hin, dass die Georgische Kirche aufgrund ihres alten apostolischen Erbes einen besonderen Platz in der Familie der Ortskirchen einnimmt. Er wünschte dem neuen Oberhaupt Weisheit, Kraft und reichlich Gnade zu Beginn seines heiligen Dienstes.

Metropolit Tichon zeigte sich zuversichtlich, dass Patriarch Schio die Kirche mit festem Glauben und väterlicher Fürsorge leiten werde, wobei er sich auf das Vorbild seines Vorgängers Ilia II. stützen werde. Das Oberhaupt der OKA äußerte zudem die Hoffnung auf eine weitere Stärkung der brüderlichen Beziehungen zwischen den beiden Kirchen.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Metropolit Onufrij dem georgischen Patriarchen Schio III. zu seiner Wahl gratuliert habe.

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