Ostern in Sofia: Patriarch Daniil rief zu Hoffnung und Standhaftigkeit auf

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Patriarch Daniil während der Osternacht in der Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia. Patriarch Daniil während der Osternacht in der Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia.

Das Kirchenoberhaupt beschrieb die Auferstehung als Antwort auf Krisen und Ängste der Gegenwart

In der Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia hat der bulgarisch-orthodoxe Patriarch Daniil in der Osternacht zum 12. April 2026 die feierliche Liturgie zur Auferstehung Christi zelebriert und sich mit eindringlichen Worten an die Gläubigen gewandt, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.

Im Zentrum seiner Predigt stand die Bedeutung der Auferstehung als „sehnsüchtig erwartetes Ereignis der Menschheitsgeschichte“. Sie sei durch Propheten angekündigt, von Aposteln bezeugt und durch das Leiden der Märtyrer besiegelt worden. Für die Gläubigen bleibe sie eine „unaufhörliche Quelle von Freude und Inspiration“, die über alle Zeiten hinweg Bestand habe.

Mit Blick auf die Gegenwart zeichnete Patriarch Daniil ein klares Bild: Angesichts von Kriegen, Ungerechtigkeit und gesellschaftlichen Spannungen gebe es nur eine verlässliche Hoffnung – die Auferstehung Christi. Er rief dazu auf, ohne Angst zu leben, im Vertrauen auf Christus standhaft zu bleiben und aktiv christliche Tugenden zu leben. Dazu gehörten Vergebung, Barmherzigkeit und der Widerstand gegen Individualismus, Spaltung und moralischen Verfall.

In seiner verlesenen Osterbotschaft betonte Daniil zudem, dass Christus Hoffnung, Heilung und Wahrheit verkörpere: eine Kraft, die Verzweiflung überwindet und den Menschen Orientierung gibt. Die Auferstehung sei damit nicht nur ein theologisches Ereignis, sondern eine konkrete Antwort auf die Herausforderungen der heutigen Welt. 



Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbische Patriarch Porfirije in seiner Osterbotschaft globale Krisen im Licht biblischer Warnungen deutete.
 
 

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