Serbien stellte Rekordsumme für Athos-Kloster Hilandar bereit

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Das serbisch-orthodoxe Kloster Hilandar auf dem Berg Athos gehört zu den wichtigsten geistlichen Zentren der serbischen Orthodoxie. Foto: Sasha Sljukic/Wikipedia Das serbisch-orthodoxe Kloster Hilandar auf dem Berg Athos gehört zu den wichtigsten geistlichen Zentren der serbischen Orthodoxie. Foto: Sasha Sljukic/Wikipedia

Kulturministerium bewilligte 1,2 Millionen Euro für Restaurierung und Bau eines neuen Depots

Die serbische Regierung hat für das Jahr 2026 eine Rekordsumme für das serbisch-orthodoxe Athos-Kloster Hilandar beschlossen. Wie die staatliche Kommission für Hilandar mitteilte, stehen im Haushalt des Kulturministeriums 138,5 Millionen Dinar (rund 1,2 Millionen Euro) für Bau- und Restaurierungsarbeiten bereit – so viel wie noch nie in den vergangenen 23 Jahren. Darüber berichtete das Kloster am 3. März 2026 auf seiner Webseite.

Der serbische Kulturminister und Vorsitzende der Hilandar-Kommission, Nikola Selaković, erklärte nach der Sitzung im Kulturministerium, die erhöhte Finanzierung zeige die wachsende wirtschaftliche Stärke Serbiens. Zugleich dankte er Präsident Aleksandar Vučić und der Regierung für ihre Unterstützung bei der Erhaltung des bedeutenden geistlichen und kulturellen Zentrums des serbischen Volkes auf dem Berg Athos.

Neben den regulären Haushaltsmitteln sollen zusätzliche Gelder für den Bau eines neuen unterirdischen Depots für die Klosterschatzkammer bereitgestellt werden. Die Anlage soll künftig die wertvolle Sammlung von Handschriften, Ikonen und anderen Kulturgütern sicher bewahren, da die derzeitige Schatzkammer für deren Lagerung nicht mehr geeignet ist.

Nach Angaben der Stiftung des Klosters Hilandar wurden im vergangenen Jahr mehrere Bau- und Restaurierungsprojekte abgeschlossen, darunter Arbeiten an den Gebäuden Dohija und Igumenaria sowie die Stabilisierung der westlichen Klostermauer. Zudem laufen Restaurierungen von Wandmalereien in Kapellen, während Experten der Nationalbibliothek Serbiens an der Sicherung und wissenschaftlichen Erschließung der Sammlung kyrillischer Handschriften arbeiten.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Mihail Rahr in seiner Predigt über wahre Gotteserkenntnis und das Leben in der Gnade Gottes sprach.

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