Internationales Treffen von Ehefrauen orthodoxer Priester in Dublin
80 Teilnehmerinnen aus Europa berieten über Glauben, Familie und geistliche Berufung
Vom 5. bis 7. Juni 2026 fand in Dublin das fünfte internationale Treffen der Ehefrauen orthodoxer Priester der rumänisch-orthodoxen Vereinigung „Heilige Nona“ statt. Im Mittelpunkt standen Austausch, Gebet und Reflexion über die Rolle der Priesterfamilie in der Diaspora, wie die deutsche Metropolie auf ihrer Webseite berichtete.
Rund 80 Teilnehmerinnen aus verschiedenen europäischen Ländern kamen in der rumänisch-orthodoxen Diözese Irlands zusammen, um unter dem Leitmotiv „Heilige Frauen – Vorbilder authentischen Lebens in Christus“ ihre Erfahrungen zu teilen. Das Programm umfasste Gottesdienste, Vorträge, Workshops sowie Besuche in Gemeinden und eine Pilgerfahrt. Die Veranstaltung wurde als geistliche Gemeinschaft und Ort der gegenseitigen Stärkung verstanden.
Inhaltlich standen die Herausforderungen des priesterlichen Familienlebens im Fokus. Geistliche Impulse betonten die Bedeutung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Seelsorge und Familie sowie die Verantwortung des Priesters, die eigene Familie nicht zu vernachlässigen. Gleichzeitig wurde die Rolle der Ehefrauen als tragende Säule der Gemeinde hervorgehoben, insbesondere durch ihr Glaubenszeugnis im Alltag.
Vorträge und Diskussionen befassten sich zudem mit Fragen von Identität, Berufung und persönlicher Heiligkeit. Dabei wurde die Bedeutung von Gemeinschaft, Austausch und gegenseitiger Unterstützung unter den Teilnehmerinnen unterstrichen. Zum Abschluss kündigten die Organisatoren an, dass das nächste Treffen 2027 in Paris stattfinden soll.
Die UOJ berichtete zuvor, dass das Rumänische Patriarchat vor der Pride-Parade in Bukarest warnte.