Bischof Andrej: „Kirche soll Ort der Begegnung sein“
Serbisch-orthodoxer Hierarch feiert Liturgie in Italien und betont die Bedeutung der kirchlichen Gemeinschaft in der Diaspora
Der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej (Ćilerdžić), Bischof der Schweiz, Italiens und Maltas, hat am 8. März 2026 in Porchia bei Udine die Heilige Liturgie gefeiert. Der Gottesdienst fand in einem der drei Gotteshäuser der Kirchengemeinde Udine statt und wurde von zahlreichen Gläubigen aus Porchia, Pordenone und der Umgebung besucht, wie der Bischof auf seiner Facebook-Seite berichtete.
Konzelebranten waren Erzpriester-Staurophorus Raško Radović, Pfarrer Dušan Đukanović sowie Diakon Mile Marković aus Triest. Ein gemischter Chor aus Udine gestaltete die Liturgie musikalisch. Die Gläubigen begrüßten ihren Bischof mit großer Freude und nutzten den Besuch zu einer Begegnung mit ihrem Hirten.
In seiner Ansprache nach dem Gottesdienst sprach Bischof Andrej über die Mission der Kirche in Italien und in der Diaspora. Die Kirche solle stets ein Ort der Begegnung sein, an dem die Gemeinschaft der Gläubigen gestärkt werde und die Vereinigung mit dem auferstandenen Christus im Mittelpunkt stehe.
Vor Beginn der Liturgie hieß der örtliche römisch-katholische Pfarrer Don Lino Moro den orthodoxen Bischof willkommen. Gemeinsam mit anwesenden Italienern beteten Bischof Andrej und die Gemeinde vor der Kirche das Vaterunser. Am Nachmittag traf sich der Bischof mit dem Vorstand der Kirchengemeinde Udine, um über die weitere Entwicklung der Mission zu beraten und dankte dem unter Vorsitz von Jasmin Šćopulović stehenden Gremium für seine Unterstützung.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Daniel Schärer in seiner Predigt in Zürich kirchliche Gemeinschaft, Askese und Ausrichtung des Lebens auf Gott betonte.