Katechese-Wochenende in der rumänisch-orthodoxen Gemeinde Hamburg
Coliva, Bastelstunde und musikalischer Gruß zum 1. März prägten ein Gemeindewochenende zum Ferienbeginn in der Gemeinde Heiliger Johannes der Täufer
Mit einer praktischen Katechese für Kinder und Jugendliche hat die rumänisch-orthodoxe Gemeinde Heiliger Johannes der Täufer in Hamburg den Beginn der Osterferien begangen. Im Mittelpunkt standen die Zubereitung der traditionellen Coliva, das Gedenken der Verstorbenen und ein kulturelles Programm zum Frühlingsbeginn, wie die deutsche Metropolie am 4. März 2026 auf ihrer Webseite berichtete.
Am Samstag, dem Gedenktag des heiligen Großmärtyrers Theodor Tiron, verbrachten Kinder der Gemeinde gemeinsam mit ihren Familien einen Tag in der Kirche. Zunächst wurde ihnen die Bedeutung der Coliva im orthodoxen Totengedenken sowie die Überlieferung des Wunders des heiligen Theodor Tiron erläutert.
Anschließend bereiteten die Kinder selbst Coliva zu. Ausgestattet mit Schürzen gestalteten sie die Speise mit verschiedenen Zutaten und lernten dabei die einzelnen Schritte der traditionellen Zubereitung. Danach schrieben sie Pomelniki mit den Namen verstorbener Angehöriger, entzündeten Kerzen und nahmen an einem Gedenkgottesdienst teil.
Am weiteren Verlauf des Tages bastelten die Kinder gemeinsam mit Frauen aus der Gemeinde sogenannte Martisoren – kleine Frühlingsgeschenke für Mütter, Großmütter und andere Frauen der Gemeinde. Die Erwachsenen vermittelten dabei handwerkliche Techniken, während die Kinder ihre eigenen kreativen Ideen umsetzten.
Am Sonntag gestaltete der Kinder- und Jugendchor der Gemeinde nach der Verlesung des Hirtenbriefes der Heiligen Synode ein musikalisches Programm mit Liedern zum 1. März. Zum Abschluss erhielten die anwesenden Frauen Blumen und kleine Geschenke.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Matthias Fröse in einem neuen Videobeitrag über Gewissen, Beichte und den Weg von der Selbstanklage zur Freiheit des Herzens spricht.