„Frag den Priester“ – Neue Folge aus Hamburger Gemeinde erschienen

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Erzpriester Dionisij Idavajn im Gesprächsformat „Frag den Priester“ der russisch-orthodoxen Gemeinde des Heiligen Johannes von Kronstadt in Hamburg. Erzpriester Dionisij Idavajn im Gesprächsformat „Frag den Priester“ der russisch-orthodoxen Gemeinde des Heiligen Johannes von Kronstadt in Hamburg.

Erzpriester Dionisij Idavajn stellt sich im YouTube-Format kritischen Einwänden von Atheisten und Agnostikern

Die russisch-orthodoxe Gemeinde des Heiligen Johannes von Kronstadt in Hamburg hat am 19. Februar 2026 eine neue Ausgabe ihres monatlichen Videoformats „Frag den Priester“ veröffentlicht. In der aktuellen Folge beantwortet Erzpriester Dionisij Idavajn auf dem YouTube-Kanal grundlegende skeptische Fragen zum christlichen Glauben aus orthodoxer Perspektive.

Im Gespräch mit Moderatorin Alexandra Vidanov geht es um häufige Einwände von Atheisten, Agnostikern und auch zweifelnden Gläubigen. Unter anderem werden folgende Fragen aufgegriffen: Gehen Christen selektiv mit der Bibel um? Braucht der Mensch Gott, um moralisch zu handeln? Und ist der Anspruch auf Wahrheit inmitten vieler Religionen arrogant? Ziel der Sendung ist es, kritische Anfragen ernst zu nehmen und differenziert aus orthodoxer Sicht zu beantworten.

Zum Einstieg widmet sich Erzpriester Dionisij Idavajn der Rolle der Frau in der Kirche. Er betont, dass der Begriff der Menschenwürde wesentlich vom Christentum geprägt worden sei und verweist auf die besondere Stellung der Gottesmutter im kirchlichen Leben. Frauen nähmen in der orthodoxen Kirche vielfältige Aufgaben wahr; das Priestertum bleibe jedoch Männern vorbehalten, da der Priester in der Liturgie Christus symbolisiere, der historisch als Mann Mensch geworden sei.

Auch umstrittene Bibelstellen – etwa die Aufforderung, dass die Frau sich dem Mann unterordnen solle – werden thematisiert. Der Geistliche verweist dabei auf den Gesamtzusammenhang der neutestamentlichen Texte, insbesondere auf die Forderung, dass der Mann seine Frau so lieben solle, wie Christus die Kirche geliebt habe, also in selbstaufopfernder Hingabe.

Der Videobeitrag richtet sich ausdrücklich an Menschen, die „ehrlich ringen, zweifeln, fragen und tiefer verstehen wollen“.

Die UOJ berichtete zuvor über ein Seminar in der russisch-orthodoxen Gemeinde Krefeld: Die Digitale Welt fordert die Familien heraus.

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