Maronitischer Patriarch Raï besuchte Bischof Genn in Münster

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Kardinal Béchara Boutros Raï, Patriarch der Syrisch-Maronitischen Kirche mit Bischof Felix Genn im St.-Paulus-Dom. Foto: Bistum Münster Kardinal Béchara Boutros Raï, Patriarch der Syrisch-Maronitischen Kirche mit Bischof Felix Genn im St.-Paulus-Dom. Foto: Bistum Münster

Kardinal Béchara Boutros Raï traf Felix Genn im St.-Paulus-Dom, um die Lage der Christen im Libanon und die Unterstützung der Gemeinden in der Region zu besprechen.

Kardinal Béchara Boutros Raï, Patriarch der Syrisch-Maronitischen Kirche mit Sitz in Beirut, hat das Bistum Münster besucht und wurde dort von Bischof emeritus Felix Genn im St.-Paulus-Dom empfangen. Der Besuch unterstrich die Verbundenheit der Weltkirche und bot Gelegenheit zum persönlichen Austausch über pastorale und kirchliche Anliegen. Darüber berichtete Bistum Münster.

Anlass der Reise war die Eröffnung der St.-Johannes-Kirche im niederländischen Enschede als neuer Gottesdienstraum für syrisch-maronitische Gemeinden aus der Region. Auch die Gemeinde in Münster hatte die Vorbereitung unterstützt, wofür der Patriarch seinen Dank aussprach. Zugleich wurde die Bedeutung der Seelsorge für arabischsprachige Gläubige im Bistum hervorgehoben.

Neben pastoralen Themen standen auch die schwierige Lage im Nahen Osten und insbesondere im Libanon im Mittelpunkt der Gespräche. Die Einweihungsfeier in Enschede mit rund 800 Teilnehmern, darunter viele junge Menschen, wurde als Zeichen einer lebendigen und wachsenden Gemeinschaft gewertet.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass der Ärztetag eine Reform des Abtreibungsrechts forderte.

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