Berliner CSD wurde auf zwei Tage ausgeweitet

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Ein Mann schminkt sich. Foto: freepik Ein Mann schminkt sich. Foto: freepik

Verlängerung des Christopher Street Day ist in der Bevölkerung auf breite Kritik gestoßen.

Der Berliner Christopher Street Day (CSD) soll in diesem Jahr erstmals auf zwei Tage ausgeweitet werden. Neben der traditionellen Demonstration und Abschlusskundgebung am 25. Juli ist bereits für den Vorabend eine Veranstaltung am Brandenburger Tor geplant. Dort soll ein sogenannter „Demokratieabend“ mit mehreren Bühnen stattfinden. Darüber berichtete evangelisch.

Der diesjährige CSD steht unter dem Motto „Haltung ist hot“. Die Kampagne richtet sich insbesondere an jüngere Menschen und nutzt bewusst Elemente aus der sogenannten „Datingsprache“, um zur politischen Beteiligung zu motivieren. Ziel ist es, die Besucher zur Teilnahme an der Abgeordnetenhauswahl im September zu bewegen und zur Stimmabgabe aufzurufen.

Gleichzeitig stößt die Ausrichtung des diesjährigen CSD, insbesondere die Verbindung von gesellschaftspolitischen Botschaften mit Wahlaufrufen, in konservativen Kreisen auf Kritik. Kritisiert werden vor allem die zunehmende Politisierung der Veranstaltung sowie die inhaltliche Schwerpunktsetzung der Kampagne.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Frankfurt eine Buchvorstellung von Metropolit Grigorije angekündigt wurde.

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