Präsident Vučić verlieh Metropolit Irinej von Bačka den Sretenje-Orden
Hohe staatliche Auszeichnung würdigt kirchliches und kulturelles Engagement in Serbien
Am 16. Februar 2026 wurde der serbisch-orthodoxe Metropolit Irinej von Bačka in Belgrad mit dem Sretenje-Orden Erster Klasse ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte anlässlich des serbischen Nationalfeiertags und wurde vom Präsidenten Aleksandar Vučić überreicht, wie das serbische Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.
Die staatliche Auszeichnung gilt als eine der höchsten öffentlichen Ehrungen der Republik Serbien und würdigt außergewöhnliche Verdienste um das Land. Metropolit Irinej erhielt den Orden insbesondere für seinen Beitrag zur geistlichen Entwicklung der Diözese Bačka, die Förderung christlicher Kultur und Kunst sowie sein Engagement für die Vernetzung kirchlicher und gesellschaftlicher Institutionen.
In seiner Dankesrede zeigte sich der Metropolit betont demütig und erklärte, er betrachte die Ehrung nicht als persönliche Leistung, sondern als Anerkennung seines Dienstes als Bischof der Serbisch-Orthodoxen Kirche. Zugleich hob er die historische Rolle der Kirche des Heiligen Sava als wichtigen Bestandteil der serbischen Identität und staatlichen Entwicklung hervor.
Der Geistliche betonte außerdem, dass er die Auszeichnung im Namen der Kirche und des Volkes annehme und versprach, weiterhin im Dienst des Gemeinwohls zu wirken. Die Feier wurde von hochrangigen kirchlichen und politischen Vertretern begleitet, darunter der serbische Patriarch Porfirije sowie Mitglieder der Regierung und des diplomatischen Korps.
Die Diözese Bačka ist eine der ältesten und traditionsreichsten in Serbien und umfasst zahlreiche Gemeinden, Klöster und Bildungsinstitutionen. Metropolit Irinej gilt als führender Intellektueller der serbischen Kirche und ist bekannt für seine theologischen Schriften und Predigten. Er verbindet in seiner Arbeit die Bewahrung orthodoxer Traditionen mit sozialer Verantwortung.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Daniel Schärer in Zürich predigte: „Es gibt beim Jüngsten Gericht nur eine einzige Frage: Hast du geliebt?“