EU-Parlament setzte Signal für Anerkennung von Transfrauen
Resolution zur UN-Frauenkommission unterstreichte neue Prioritäten der europäischen Gleichstellungspolitik.
Das Europäische Parlament hat mit großer Mehrheit eine Resolution verabschiedet, die die Position der EU für die anstehende UN-Frauenrechtskommission festlegt. Ein zentraler Punkt ist die Forderung, Transfrauen in internationalen Gleichstellungs- und Schutzregelungen vollständig als Frauen anzuerkennen. Kritiker bemängeln, dass damit der biologischen Realität nicht Rechnung getragen und der rechtliche Frauenbegriff zunehmend ausgehöhlt werde. Die Resolution soll die europäische Verhandlungslinie in New York maßgeblich bestimmen. Darüber berichtete Out.tv.
Nach Ansicht der Parlamentsmehrheit ist die Anerkennung von Transfrauen erforderlich, um Schutzmaßnahmen und Gleichstellungspolitik konsequent umzusetzen. Kritiker wenden ein, dass damit zentrale Begriffe wie "Frau" entgrenzt und die gezielte Förderung biologischer Frauen verwässert werde. Obwohl rechtlich unverbindlich, entfaltet das Papier politische Signalwirkung für das Auftreten der EU in internationalen Gremien.
Die Abstimmung zeigt zugleich die politische Bedeutung und Kontroversität des Themas. Während eine breite Mehrheit aus mehreren Fraktionen zustimmte, lehnten vor allem konservative und rechte Parteien die Initiative ab.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die Stadt Assisi erstmals Reliquien des heiligen Franziskus zu zeigen plante.