Patriarch von Alexandria würdigte Bedeutung der griechischen Sprache
Feier in der Bibliothek von Alexandria betont kulturelles Erbe und Rolle des Dialogs zwischen Kirchen.
Am 16. Februar 2026 wurde in der Bibliothek von Alexandria der Welttag der griechischen Sprache mit einer Festveranstaltung begangen. Unter der Schirmherrschaft des griechischen Generalkonsulats war auch Papst und Patriarch Theodor II. von Alexandria und ganz Afrika zugegen und wandte sich mit einem Grußwort an die Teilnehmer. Zahlreiche Vertreter aus Diplomatie, Kultur und örtlichen Einrichtungen waren bei dem Festakt vertreten. Darüber berichtete Orthodox Times.
In seiner Rede betonte Patriarch Theodor II. die Bedeutung des Griechischen als Bewahrerin von Geschichte, kultureller Identität und geistiger Überlieferung. Die Sprache sei weit mehr als ein bloßes Verständigungsmittel, sie stehe für Philosophie, Wissenschaft, Literatur und die christliche Glaubenstradition. Gerade für Alexandria habe das Griechische über viele Jahrhunderte hinweg eine zentrale Rolle gespielt und die kulturelle wie religiöse Entfaltung der Stadt wesentlich geprägt.
Darüber hinaus unterstrich Theodor II. die Rolle der griechischen Sprache als verbindendes Element zwischen unterschiedlichen Kulturen. Angesichts weltweiter Konflikte rief er zu Verständigung, gegenseitiger Achtung und einem Miteinander in Frieden auf. Am Ende der Veranstaltung übergab er der Bibliothek von Alexandria ein symbolisches Geschenk, das an die lange Tradition und die ungebrochene Gegenwart des Griechischen von der Antike bis heute erinnern soll.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Nigeria entführte Kinder wieder freigelassen wurden.