Erzpriester Slobodan Tijanić stellte in Frankfurt sein neues Buch vor

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Professor Nenad Gugl (r.) spricht bei der Buchvorstellung über die geistlichen Themen des neuen Werkes „Meine Seele dürstet nach dem Herrn“ von Erzpriester Slobodan Tijanić (l.). Foto: Gemeinde Professor Nenad Gugl (r.) spricht bei der Buchvorstellung über die geistlichen Themen des neuen Werkes „Meine Seele dürstet nach dem Herrn“ von Erzpriester Slobodan Tijanić (l.). Foto: Gemeinde

„Meine Seele dürstet nach dem Herrn“ – Spiritueller Abend mit Theologie, Literatur und Musik

Am 14. Februar 2026 wurde im Sava-Saal der serbisch-othodoxen Auferstehungskirche in Frankfurt das Buch „Meine Seele dürstet nach dem Herrn“ von Erzpriester Staurophor Slobodan Tijanić vorgestellt. Vor zahlreichen Gästen würdigten Referenten und Mitwirkende die spirituelle und theologische Tiefe des Werkes, wie die Gemeinde auf ihrer Facebook-Seite berichtete.

Gemeindepriester Simon Turkić eröffnete den Abend, während der aus Belgrad angereiste Professor Nenad Gugl die geistliche Dimension des Buches hervorhob. Er bezeichnete die Veröffentlichung als Zeugnis einer suchenden Seele, die zentrale Glaubensthemen in einer klaren und zugleich eindringlichen Sprache vermittle. Auch der Dichter und Vorsitzende des Frankfurter Schriftstellerverbands „Sedmica“, Aleksandar Saša Jovanović, trug zur Gestaltung des Abends bei.

In seiner Ansprache erläuterte Autor und Erzpriester Slobodan Tijanić die inhaltliche Ausrichtung des neuen Bandes. Während sein früheres Werk „Der Kreis Kains“ die Frage nach Leid, Schuld und zerbrochener Brüderlichkeit behandelte, richte sich das aktuelle Buch stärker auf die Suche nach Gott und auf die Rückkehr des Menschen zu einem tieferen Sinn. Die Texte seien über einen langen Zeitraum entstanden und spiegelten persönliche wie geistliche Auseinandersetzungen wider.

Der Geistliche beschrieb den modernen Menschen als „überfüttert“ mit Informationen, zugleich aber innerlich durstig nach Sinn und Orientierung. Kirche erscheine darin nicht als bloße Idee, sondern als lebendiger und leidender Leib, in dem Glaube Verantwortung bedeute. Themen wie Freiheit, Gewissen und geistlicher Kampf würden nicht moralisch verurteilt, sondern als heilende Wege verstanden.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Klavierduo Marija Milosavljević und Oliver Ruške. Die große Besucherzahl und die intensive Atmosphäre aus Gebet, Gespräch und kulturellem Austausch unterstrichen nach Angaben der Veranstalter die lebendige spirituelle und kulturelle Aktivität der orthodoxen Diaspora in Frankfurt.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbische Kronprinz Philip das Tryphon-Fest mit einem Segen für die neue Weinbausaison beging.

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