Berliner Glaubenskirche wird koptisches Zentrum
Die ehemalige evangelische Kirche in Lichtenberg erhält für ihre Innenrestaurierung Unterstützung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Die frühere Glaubenskirche im Berliner Stadtteil Lichtenberg wird derzeit aufwendig saniert und soll künftig der koptisch-orthodoxen Gemeinde St. Antonius und St. Schenouda als Bischofssitz dienen. In der DDR stand das Gemeindeleben unter Beobachtung der Staatssicherheit. Heute wandelt sich das geschichtsträchtige Bauwerk zu einem bedeutenden geistlichen Mittelpunkt der Kopten in Berlin. Darüber berichtete der Tagesspiegel.
In den letzten Jahren fanden bereits umfassende Sanierungsmaßnahmen statt, bei denen Dächer repariert und beschädigte Fenster ersetzt wurden. Für den laufenden Restaurierungsabschnitt fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Arbeiten mit 75.000 Euro. Im Mittelpunkt steht nun die Wiederherstellung des Innenraums, um dem Gotteshaus seinen ursprünglichen Charakter zurückzugeben.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz teilte mit, dass die Arbeiten mittlerweile ein Stadium erreicht hätten, in dem Kirche und Umfeld künftig einem Bischofssitz angemessen seien. Mit Abschluss der Restaurierung erhält die wachsende koptisch-orthodoxe Gemeinde im Ostteil Berlins ein festes geistliches und organisatorisches Zentrum.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Bischof Meier vor Rückkehrforderungen für syrische Flüchtlinge warnte.