Auf den Philippinen fand eine riesige Christusprozession statt
Mehr als 700.000 Katholiken zogen unter dem Schutz von 18.000 Polizeibeamten durch Manila.
Am 09. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass in Manila sich erneut große Menschenmengen an der traditionellen Prozession zu Ehren der Christusfigur „Jesus Nazareno“ beteiligt haben. Zum Beginn des Festtages versammelten sich zahlreiche Gläubige zu einem Gottesdienst im Rizal Park. In seiner Ansprache betonte der katholische Bischof Rufino Sescon Jr. die Bedeutung von sozialem Engagement, Mitmenschlichkeit und Verantwortung innerhalb der Gesellschaft. Auch Staatspräsident Ferdinand Marcos Jr. ließ den Teilnehmenden eine Grußbotschaft übermitteln. Darüber berichtete Kirche und Leben.
Entlang der mehrere Kilometer langen Prozessionsstrecke wurden im Verlauf des Tages nach kirchlichen Angaben über 700.000 Menschen gezählt. Der Zug bewegt sich nur schrittweise voran, da viele Teilnehmende immer wieder innehalten, beten oder versuchen, die von vielen als wundertätig verehrte Statue zu berühren. Die Prozession zieht sich deshalb regelmäßig über viele Stunden hin.
Für Stadt und Sicherheitsbehörden bedeutet das Ereignis einen erheblichen organisatorischen Aufwand. In diesem Jahr wurden rund 18.000 Sicherheitskräfte eingesetzt, begleitet von Rettungsdiensten und städtischen Hilfsstrukturen. Bereits Ende 2024 hatte das Erzbistum Manila zudem die offizielle Bezeichnung des Heiligtums angepasst und eine frühere Namensform offiziell aufgegeben.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Frankreich die Zahl der orthodoxen Kirchen stark gestiegen ist.