Synode stellt Bedingungen für Aufhebung des Dienstverbots von Met. Tychikos

09. Januar, 22:12 Uhr
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Synode der Kirche von Zypern. Foto: philenews.com Synode der Kirche von Zypern. Foto: philenews.com

Die Synode von Zypern knüpfte die mögliche Rückkehr des Hierarchen in den Dienst an eine Reihe von Bedingungen, darunter ein schriftliches Glaubensbekenntnis und der Verzicht auf die Anrufung eines weltlichen Gerichts.

Am 8. Januar 2026 legte der Heilige Synod der Orthodoxen Kirche Zyperns die Bedingungen fest, unter denen das Dienstverbot für den Metropoliten Tychikos von Paphos, der zuvor auf unbestimmte Zeit von seinen bischöflichen Pflichten suspendiert worden war, aufgehoben werden kann. Dies geht aus einer offiziellen Erklärung des Synods hervor.

Dem Dokument zufolge ist die wichtigste Bedingung für eine mögliche Aufhebung des Verbots die Vorlage eines vom Heiligen Synod verlangten konkreten Glaubensbekenntnisses. Außerdem wird vom Hierarchen erwartet, dass er auf die Anrufung eines Zivilgerichts verzichtet und sich bereit erklärt, neue Aufgaben in der Heiligen Erzeparchie Zypern zu übernehmen, die ihm vom Erzbischof von Zypern übertragen werden.

Darüber hinaus enthält die Erklärung die Forderung, den Kurs der sogenannten Entmilitarisierung der Kirche öffentlich zu verurteilen und Handlungen einzustellen, die vom Synod als Spannungen, Störungen und Skandale im kirchlichen Umfeld angesehen werden.

Die Sitzung der Heiligen Synode fand ohne die Anwesenheit des Metropoliten Tychikos statt, obwohl er eigens angereist war, um an der Verhandlung seines Falles teilzunehmen. Seine Abwesenheit wurde offiziell mit seinem Gesundheitszustand begründet, doch laut kirchlichen Quellen lehnte der Hierarch das Format seiner Einladung ab, da er nicht als vollwertiges Mitglied des Synods zur Sitzung zugelassen worden war.

Wie aus der Erklärung hervorgeht, berief sich der Synod bei seiner Entscheidung unter anderem auf die Weigerung des Metropoliten, die zuvor von der Zyprischen Kirche gestellten Forderungen zu erfüllen, sowie auf seine Absicht, seine Position im rechtlichen Rahmen zu verteidigen, was als unvereinbar mit den kirchlichen Kanones bezeichnet wurde. Die weitere Entwicklung der Situation wird davon abhängen, welchen Weg Metropolit Tychikos selbst einschlagen wird.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die Synode der Kirche von Zypern Metropolit Tychikos die Ausübung seines Amtes untersagt hatte.

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