Metropolit Tichon würdigte in Washington den heiligen Herman von Alaska
Das Oberhaupt der Orthodox Church in America erinnerte an dessen verborgenes Wirken während der Gründungszeit der USA.
Metropolit Tichon der Orthodox Church in America (OCA) hat am 9. August 2026 in der St.-Nikolaus-Kathedrale in Washington die Göttliche Liturgie zum Fest der Verherrlichung des heiligen Herman von Alaska gefeiert. Im Mittelpunkt seiner Predigt stand der erste orthodoxe Heilige Nordamerikas, den der Metropolit als geistlichen Schutzpatron Amerikas und Vorbild für Demut, Liebe und selbstlosen Dienst würdigte. Darüber berichtete die OCA auf ihrer Webseite.
Im Anschluss an die Liturgie leitete Metropolit Tichon einen Dankgottesdienst zum 250. Jahrestag der Gründung der Vereinigten Staaten. Dabei hob er hervor, dass das Leben des heiligen Herman zeitlich mit der Entstehung der USA zusammenfiel. Während öffentlich eine Nation aufgebaut worden sei, habe sich zugleich im Verborgenen ein geistlicher Aufbau vollzogen, dessen Frucht der heilige Herman gewesen sei. Abschließend rief der Metropolit die Gläubigen dazu auf, dessen Demut und Liebe nachzueifern und Gott in Dankbarkeit zu dienen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die Trump-Regierung das ROKA-Kloster Jordanville im Kampf gegen einen geplanten Windpark unterstützt.