In Bochum wurde eine protestantische Kirche in eine Kletterhalle umgewandelt

08. Januar, 21:24 Uhr
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Bildschirmaufnahme zeigt eine in ein Kletterpark umgebaute Kirche. Foto: zdfheute Bildschirmaufnahme zeigt eine in ein Kletterpark umgebaute Kirche. Foto: zdfheute

Immer mehr Kirchen in Deutschland werden aufgrund sinkender Besucherzahlen umgenutzt.

Am 08. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass in mehreren Städten in Deutschland Kirchen wegen rückläufiger Gemeindemitgliederzahlen umgenutzt und neuen, meist sportlichen Zwecken zugeführt werden. Ehemalige Gotteshäuser dienen heute unter anderem als Kletterhallen oder Trainingsräume für Kampfsport. Darüber berichtete zdfheute.

So wurde eine frühere neuapostolische Kirche zu einer Kletterkirche mit Hochseilgarten und Spielbereich umgebaut. Auch eine evangelische Kirche in Bochum wird inzwischen sportlich genutzt. In Köln ist aus einer entwidmeten Kirche ein Dojo entstanden, in dem japanische Kampfkünste wie Aikido trainiert werden.

Hintergrund ist der anhaltende Mitgliederschwund der Kirchen. Zugleich bleibt die emotionale Bindung an die Gebäude hoch, erklärt der Architekt Felix Hemmers. Bei der Umnutzung werde daher häufig versucht, den Charakter der Räume zu bewahren.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Chemnitz KALEB erneut von Abtreibungsbefürwortern angegriffen wurde.

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