Kontroverse Poledance-Performance in Lübecker Kirche erntete erneut Kritik

07. Januar, 21:58 Uhr
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Screenshot aus dem Videobeitrag. Foto: emanuelxchrist Screenshot aus dem Videobeitrag. Foto: emanuelxchrist

Ein Kommentator bezeichnete die Darbietung als völlig unpassende Grenzüberschreitung und Symptom einer Fehlentwicklung.

Am 06. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass der umstrittene Poledance-Auftritt in der evangelischen St.-Marienkirche in Lübeck weitere Kreise zog. Nachdem die Performance bereits für Empörung unter Gläubigen gesorgt hatte, hat nun auch ein weiterer Beobachter öffentlich darauf aufmerksam gemacht und scharfe Kritik geübt. Der Beitrag erschien auf dem Instagram-Account emanuelxchrist.

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In einem Video äußerte sich der Kommentator fassungslos darüber, dass eine solche Darbietung in einem Gotteshaus möglich sei. Er bezeichnete den Auftritt als „völlig unpassend“ und sprach von einer Grenzüberschreitung, die nichts mehr mit christlicher Verkündigung zu tun habe. Besonders kritisch bewertete er die Begründung der verantwortlichen Pfarrerin, die Tänzerin sei „sehr spirituell“ und habe ihren „eigenen Weg“ zum Glauben gefunden.

Der Kritiker sieht darin ein Symptom für eine grundlegende Fehlentwicklung innerhalb der evangelischen Kirche. Statt Orientierung zu geben, passe man sich zunehmend beliebigen gesellschaftlichen Strömungen an und verliere den sakralen Charakter des Kirchenraums aus dem Blick. Der Fall Lübeck, so seine Einschätzung, stehe exemplarisch für eine Kirche, die ihre eigenen Grenzen nicht mehr kenne.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Deutschland mehrere Kirchen geschlossen wurden.

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